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Politik der SVP Kanton Schwyz - Leserbriefe / Mitteilungen

Schwyzer Volksblatt, Mittwoch 20.09.2017 / 5. Jahrgang

Was ist falsch daran, wenn sich Gemeinden um ihre „Leute“ kümmern?

Von WALTER DUSS | 16.05.2017

Was ist falsch daran, wenn sich Gemeinden um ihre „Leute“ kümmern?

Kantonale Abstimmung vom 21. Mai 2017 über die Volksinitiative "Keine Bevormundung der Bürger und Gemeinden (Kesb-Initiative)

Die KESB-Initiative verlangt, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) wieder von den Gemeinden geführt wird. Neben den Fachpersonen sollen ihr auch wieder Gemeindevertreter angehören und zwar in der Mehrheit der Entscheider. Es sind übrigens heute auch die Gemeinden, die die verfügten Massnahmen bezahlen müssen. Warum wehren sich viele Gemeindevertreter gegen diese (Rück-)Übernahme der Verantwortung? Sie scheuen den Aufwand, die Kosten und damit verbunden letztlich die Verantwortung. Statt die Chance (im Sinne von mehr Bürgernähe und Gemeindeautonomie) sehen sie die Gefahr. Tatsächlich lassen sich sehr viele „Fälle“ ohne grossen Aufwand und ohne Verrechtlichung lösen. Ja, nichts ist einfach, schon gar nicht das Übernehmen von Verantwortung für die eigenen „Leute“ in der eigenen Gemeinde. Aber nur weil es nicht einfach ist, muss es deshalb falsch sein?

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