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Politik der SVP Kanton Schwyz - Leserbriefe / Mitteilungen

Schwyzer Volksblatt, Sonntag 19.11.2017 / 5. Jahrgang

Sturmreifes Wasserschloss

Von OSKAR B. CAMENZIND | 15.05.2017

Sturmreifes Wasserschloss

Zur sogenannten Energiewende

Um von der eigentlichen "Wende", des Wechsels vom Markt- zum staatlichen Lenkungsregime abzulenken, inszeniert die unheilige Koalition der Internationalisten von links bis rechts – von Gewerkschaften bis zu Economie suisse – im Energiekrieg ein Scheingefecht um das andere: Dabei wäre es für den Bundesrat ein Leichtes, an der Grenze Phasenschieber zu bauen und den widerrechtlich mit Hunderten von Milliarden Euro subventionierten deutschen Flatterstrom zurückzuweisen, wie es das EU-Land Polen tut, nota bene mit Erlaubnis der EU! Bundesrat und die Schweizabschaffer in der herrschenden Links-Mitte-Koalition des Parlaments jedoch haben ein nächstes, grosses EU-Integrationsprojekt: Das unterschriftsreife Stromabkommen, dem nur noch das 'Wasserschloss Schweiz' im Wege steht! Niemals würde das Schweizer Volk diesen Ausverkauf der heimatlichen, sauberen Wasserkraft (und des Trinkwassers) in einer offenen Abstimmung genehmigen. Deshalb wurde einmal mehr versucht, vollendete Tatsachen zu schaffen und liess es zu, dass die deutsche Subventionsartillerie das Wasserschloss sturmreif schiessen konnte. Allein beim eigentlich zukunftsweisenden Speicherkraftwerk Limmern musste eine halbe Milliarde Franken abgeschrieben werden, bevor es auch nur ein einziges Kilowatt Energie produziert hat: der saubersten Energie überhaupt! Soviel zu den Scheinargumenten in der Pro-Kampagne 'erneuerbare', 'umweltgerechte', 'einheimische' Energieförderung. Dazu kommt noch das Hornberger Schiessen um die angeblich mögliche Energieeinsparung um fast die Hälfte: Nirgends ist zu lesen, ob die von den Internationalisten bis zum Verfassungsbruch durchgesetzte Nettoeinwanderung um eine Million in etwa 15 Jahren eingerechnet ist. Dass die unabwendbare Stromlücke niemals ohne Import von Atomenergie (!) und ohne den Bau von auch nicht unverdächtigen Gaskraftwerken zu schliessen ist, wird ebenfalls vernebelt. Angesichts des übernahmereifen Wasserschlosses ist die sogenannte 'Energie-Autonomie' nur eine weitere Finte (um nicht zu sagen 'Lüge'). Um das Stromabkommen mit der EU durchzusetzen müsste also die Kontrolle über die Wasserwerke (Inklusive Rückfallverträge) den bisherigen Eigentümern – den Berggemeinden und -kantonen – entrissen werden: Dazu dienen die Enteignungsparagrafen 11 bis 13, die im Dschungel von 77 Gesetzesparagrafen gut versteckt sind. Wer der weiteren, klammheimlichen Schweizabschaffung entgegnen will, muss sich unbedingt an die Urne bemühen und ein NEIN zum Energiegesetz einlegen.

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