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Dienstag, 20.10.2020 / 8. Jg.

Der Nation dienen - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von XAVER SCHULER | 2013-08-19

Der Nation dienen

 

Wieder ist es soweit, einmal mehr dürfen wir am 22. September über eine Initiative der GSoA abstimmen. Mit der Abschaffung der Wehrpflicht versucht die Linksaussen-Gruppierung ihren ideologischen Kampf gegen die Armee weiterzuführen. Geht es da etwa um das Volkswohl, wohl kaum. Die GSoA ist neben den anderen linken Parteien und Gruppierungen bestrebt, die eigene Unabhängigkeit der Schweiz zu Gunsten anderer Länder und Staatengemeinschaften zu opfern.

Eine eigene Armee mit Wehrpflicht zu haben, ist ein wesentlicher Bestandteil einer unabhängigen und freien Nation. Mit der Wehrpflicht erlegt sich ein Volk ein gemeinsames Versprechen auf, ungeachtet der sozialen, politischen, regionalen und religiösen Unterschiede der eigenen Nation zu dienen. Ist es denn so falsch, für den Fall dass mal wirklich die Armee aufgrund eines Konfliktes gebraucht wird, gut vorbereitet und gerüstet zu sein? Nein, es ist der einzig richtige Weg! Um gut gerüstet zu sein, bedarf es nebst einer guten Ausrüstung eine möglichst grosse Anzahl Soldaten und diese erreicht am nur mit der Wehrpflicht. Zudem kommt eine Milizarmee günstiger als ein stehendes Berufsheer.

Dass gerade die GSoA den in der französischen Revolution erreichten Fortschritt der allgemeinen Wehrpflicht wieder opfern will, kann nur einen Grund haben, man will die Armee schwächen und somit deren späteren Abschaffung den Boden bereiten. Dieser Salamitaktik ist ein Riegel zu schieben. In der Wehrpflichtdiskussion kommt aber auch ein anderes Defizit unserer Gesellschaft einmal mehr zu tage. Man nimmt gerne alle Rechte und Privilegien die unser Land bietet in Anspruch, aber gerade diejenigen die sonst stets beim Staat die hohle Hand machen sind nicht einmal bereit ein paar Monate Militärdienste zu leisten. Was sagt das über uns aus, wenn ich an all jene Generationen denke, die trotz bitterster Armut bereit waren für unser Land zu kämpfen. Das kann jeder selbst bedenken, ich jedenfalls werde ein Nein in die Urne legen.

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