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Mittwoch, 28.10.2020 / 8. Jg.

Zwischen Wachstum und Wohlstand - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von PIRMIN SCHWANDER | 2020-09-21

Zwischen Wachstum und Wohlstand

 

JA zur Begrenzungsinitiative

Im Jahr 2000 verkaufte der Bundesrat die Bilateralen Ab¬kom¬men mit der EU unter anderem wie folgt: «Die gesamte Wirtschaft wird von den Abkommen profitieren. Experten schätzen, dass unser Bruttoinlandprodukt dank diesen Verträgen im Verlauf der nächsten zehn Jahre zusätzlich um zirka 2 Prozent wachsen dürfte.» Und «Dank den zusammen mit den Sozial-partnern ausgearbeiteten flankierenden Massnahmen besteht ein umfassender Schutz vor Lohn- und Sozialdumping.»

Zu den Fakten: Das Bruttoinlandprodukt wuchs lediglich um zusätzlich 0.7%! Und das Brut-toinlandpro¬dukt pro Kopf blieb stabil. Kommt hinzu, dass die Exporte in die EU - Staaten seit 2002 um 0.5% weniger wuchsen als vor 2002. Dies, obwohl die Anzahl EU-Staaten seit 2002 von 15 auf 28 (bzw. 27, Austritt GB) stieg.

Tatsache ist, dass die damaligen Experten nicht zwei Prozent Wirtschafts¬wachstum ge¬schätzt haben. Vielmehr haben sie im Jahr 2000 festgestellt, dass die Wirtschaft jährlich um zwei Prozent zusätzlich wachsen muss, um die negativen Folgen der Personenfreizügigkeit bzw. der Zuwanderung abzufedern.

Jeder Unternehmer weiss, dass Umsatzwachstum noch lange nicht zu mehr Gewinn führt. So bedeutet auch Wirtschaftswachstum nicht automatisch Steigerung des Wohlstandes. Und da das vom Bundesrat propagierte Wachstum nachweislich nie stattgefunden hat, müssen die Bürgerinnen und Bürger nun die negativen Folgen der Bilateralen Abkommen selbst tragen. Ein JA zur Begrenzungsinitiative trägt dazu bei, diese Entwicklung zu stoppen.

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