Politik Kanton Schwyz

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Schwyzer Volksblatt, Montag 09.12.2019 / 7. Jahrgang

Fakten vs. Fake?

Von ANDREAS BENZ | 2019-11-21

Fakten vs. Fake?

KESB-Initiative

Wieso melden sich nach dem “Scheitern“ der KESB-Initiative immer mehr Involvierte zu Wort? Klar, im Nachhinein ist man immer schlauer. Leider ist Schadenfreude einer der schönsten Freuden in unserer wohlstandsverwöhnten Gesellschaft. Umso mehr grossen Respekt für die positiven Worte von Barbara Keller-Inhelder und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihren vorbildlich engagierten Einsatz.

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Pirmin Schwander sich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Als erfolgreicher Unternehmer und aktiver Bundesparlamentarier mit 16 Jahren unermüdlichem Einsatz im Nationalrat, weiss er wie parlamentarische Vorstösse effizient angepackt werden müssen, um das Ziel trotz Hindernissen doch noch zu erreichen. Dabei bitte auch nicht vergessen, dass verschiedene Initiativen die “Gewonnen“ wurden, bis heute nicht umgesetzt sind (Alpen-, Ausschaffungs-, Masseneinwanderung-, Verwahrungs-Initiative, usw.)!

Im ON-Artikel ist leider nicht erwähnt, dass sich Pirmin Schwander bereits am 19. Dezember 2008 bei der Abstimmung - als einer von nur zwei Nationalräte - gegen die Einführung des neuen KESB Gesetzes gewehrt hatte, während alle anderen Nationalräte dafür waren. Damit hat Pirmin Schwander als wehrhafter Parlamentarier mit Bürgernähe schon vor über 10 Jahren bewiesen, dass er nicht dem “Mainstream“ nachredet, sondern sogar noch auf angeblich “2:198 verlorenem Posten“ unter widrigsten Umständen vorausschauend und zielorientiert entsprechend der Redensart «Wehret den Anfängen» für die Menschen kämpft.

Infolge seiner Hilfsbereitschaft wurde im 2016 sogar ein Strafverfahren gegen Pirmin Schwander eröffnet, indem jeder Kieselstein umgekehrt, aber nichts gefunden wurde und deshalb im 2019 eingestellt werden musste. Dabei wurde ihm nebst finanziellen und gesundheitlichen Belastung auch noch die parlamentarische Immunität entzogen. Das sind Fakten und kein Fake, wie es nun verschiedene Unterstellungen mit “Effekthascherei, Wahlkampfmanöver, etc.“ darzustellen versuchen.

Dass einige Weggefährten betroffen und persönlich enttäuscht sind, ist nachvollziehbar. Aber statt sich in den vergangenen Wochen öffentlich zu empören, hätte es der Sache wohl mehr gedient wie Barbara Keller-Inhelder fleissig Unterschriften zu sammeln. Jedenfalls kann ich die Aussage “dass viele betroffene Menschen gar keine Unterschriftenbögen von Schwander erhalten haben“, überhaupt nicht glauben. Denn ich habe mehrmals Unterschriftenbögen bestellt und diese immer prompt von Pirmin Schwander und seinen freiwilligen Helfern erhalten. Sogar für den Auslandschweizer-Kongress in Montreux vergangenen August, wobei von der KESB-Willkür wohl viel mehr Schweizer im Inland als im Ausland betroffen sind.

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