Politik Kanton Schwyz

Politik der SVP Kanton Schwyz - Leserbriefe / Mitteilungen

Schwyzer Volksblatt, Donnerstag 14.11.2019 / 7. Jahrgang

Was heisst sozial ?

Von THOMAS HAAS | 2019-08-20

Was heisst  sozial ?

Die linken Parteien im Kanton Schwyz

Die linken Parteien im Kanton Schwyz, zu denen neben SP und glp neu auch die CVP gezählt werden muss (ihr Ständeratskandidat steht zusammen mit einem SP-ler auf der SP-Liste), brüsten sich in Leserbriefen immer wieder, wie 'sozial' sie seien. Wobei 'sozial' in diesem Kontext jeweils einhergeht mit 'finanzieller Umverteilung'. Dem arbeitenden Mittelstand und den Rentnerinnen und Rentnern wird immer mehr vom Einkommen bzw. von der Rente weggenommen und an afrikanische Wirtschaftsmigranten oder anderen Personengruppen umverteilt, die nicht oder nur wenig arbeiten und entsprechend wenig Einkommen erzielen. Kürzlich hat mir ein Unternehmer erzählt, dass er eine halbe Million Franken in seine Liegenschaft investiert hat. Daraufhin wurde er von seinem Treuhänder informiert, dass er nun – aufgrund des geringen Einkommens in diesem Steuerjahr – Krankenkassen-Prämienverbilligungen beantragen kann. Ist das 'sozial'?
Aber die Linken haben bereits einen neuen Aufhänger gefunden, um den Mittelstand zu schröpfen: das Klima. Gerade diese Woche hat ein glp-Kantonsrat ein Postulat eingegeben für die Einführung einer 'Lenkungsabgabe auf Öl- und Gasheizungen'. Aber damit nicht genug: da man die Leute mit Steuern und Abgaben nötigt, auf Wärmepumpen und Elektroautos umzustellen, steigt logischerweise der Stromverbrauch. Also schiebt der gleiche glp-Kantonsrat gleich noch die Einführung einer sog. 'Dreckstrom-Abgabe' hinterher, also eine Steuer auf Atomstrom. Und diese steuerliche Umverteilung wird neuerdings sogar noch von der FDP unterstützt. Verlierer sind die Mieter, die mehr Miete bezahlen müssen, die Rentner, welche ältere Liegenschaften besitzen, die sie das Leben lang abbezahlt haben sowie generell der Mittelstand.
Ich will keine neuen Steuern und keine zusätzliche Umverteilung, unter welchem Vorwand auch immer. Arbeit und Fleiss müssen sich lohnen. Wenn derjenige, welcher nicht arbeitet, am Ende des Monats mehr hat, als derjenige der arbeitet, geht eine Gesellschaft zu Grunde. Wir brauchen wieder mehr Selbstverantwortung und weniger Staatseingriffe. Ich wähle deshalb die einzige Partei, die diese Mittelstandspolitik noch vertritt: die SVP.

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