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Schwyzer Volksblatt, Donnerstag 14.11.2019 / 7. Jahrgang

Am 19. Mai stimme ich «Nein zur Teilrevision des Waffengesetzes»

Von ADOLF FäSSLER | 2019-05-08

Am 19. Mai stimme ich «Nein zur Teilrevision des Waffengesetzes»

Teilrevision des Waffengesetzes

Es stimmt: das Waffenarsenal der Schweiz ist riesig. Schützen, Jäger, Sammler, ehemalige und aktive Angehörige der Armee, Polizei, bewaffnete Sicherheitsdienste und noch Andere haben ihre Waffen zu Hause.
Ist es nicht so, dass die Schweizer mündig sind und in den letzten Jahrzehnten aufgezeigt haben, dass sie mit dem bestehenden Waffengesetz umgehen können.?
Ja, es passieren Unfälle und Gewalttaten, bei welchen Waffengebrauch mit beteiligt waren. Ich will das nicht bagatellisieren. Ich bin mir aber voll und ganz bewusst, dass sich eine gewaltbereite Person eine Waffe aneignen kann. Waffengesetz hin oder her. Wer kriminelle Energie hat schafft das ohne grossen Aufwand.
Ich selber habe keine Waffe zu Hause. Trotzdem stimme ich bei diesem Waffengesetz «Nein».
Einige Gedanken, die mich dazu gebracht haben:
- Der Kanton Schwyz rechnet damit, dass der gesamte administrative Aufwand 300 Stellenprozent in Anspruch nehmen wird. Als Kantonsrat habe ich einen Kosten Optimierungsauftrag; ich kann diesen 300 Stellenprozent nicht zustimmen.
- Ich habe genug von so Aussagen wie: … dann werden wir aus dem Schengen Abkommen ausgestossen. Ich glaube, das kann sich Europa gar nicht leisten. EU-Politik hin oder her. Die Personen, die ein «sicheres Europa» wollen, die wollen auch dass die Schweiz im Schengen ist und bleibt. Das ist meine Überzeugung und wir sind doch nicht erpressbar.
- Ich habe genug von so spekulativen Aussagen wie es sinngemäss, nach einem Gespräch mit einer Bundesrätin in der Zeitung stand: «Wenn wir das Waffengesetz nicht annehmen, haben wir viel mehr Asylanten in unserem Land». Ich weiss, was diese Aussage soll: sie soll uns Angst machen und wer Angst hat, stimmt entsprechend.
- Am letzten Samstag war ich im Muotathal 125 Jahre Viehzuchtverein. Ein ähnlicher Anlass, eine Woche zuvor im Ybrig – 100 Jahre Viehzuchtverein Oberiberg. Ich bedanke mich bei den Organisatoren und den Individualisten, die hier mitgemacht haben und uns Besuchern wunderschöne Momente beschert haben. Es macht mich stolz ein Teil dieser Menschen und Traditionen zu sein. Das Gleiche fühlen die Schützen in unserem Land. Daher will ich sie unterstützen.
Daher stimme ich «Nein zur Umsetzung einer Änderung der EU-Waffenrichtlinie»

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