Politik Kanton Schwyz

Politik der SVP Kanton Schwyz - Leserbriefe / Mitteilungen

Schwyzer Volksblatt, Mittwoch 12.12.2018 / 6. Jahrgang

SBI: Selbstbestimmt im Grossen wie im Kleinen

Von ANDREAS BENZ | 23.11.2018

SBI: Selbstbestimmt im Grossen wie im Kleinen

Zur Selbstbestimmungsinitiative

In der Arena des SRF vom vergangenen Freitagabend war das volle Fernsehstudio zur Hälfte mit Märchlerinnen und Märchlern gefüllt, die wegen der Selbstbestimmungsinitiative unter anderem gleich carweise aus Altendorf noch Zürich pilgerten. Viele Zuschauer von nah und fern mussten aber feststellen, dass auf die einfache Frage «wer hat in der Schweiz das letzte Wort - das Schweizer Volk oder fremde Richter?» mit juristischer Rhetorik leider mehr Unklarheiten anstatt einfach verständliche Klarheit mit wahrheitsgetreuen Fakten zu dieser (seit dem EWR-Nein wichtigsten) Abstimmung geschaffen wurden.

Selbstbestimmung heisst Verantwortung zu übernehmen und erschaffene Werte zu schützen. Die grossen Errungenschaften unserer Vorfahren für Freiheit, Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden gilt es im Grossen wie im Kleinen zu verteidigen. Im Kleinen kann dies wie in Altendorf sein, indem standhafte Bürger entsprechend unserer obersten Rechtsquelle - die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft - selber mitbestimmen ob Disponibel-Räume, die zum Wohnen gekauft und jahrelang so versteuert wurden, von fehlbaren Bauamtssekretären (die von Schweizer Gerichten gerügt wurden) aufgrund fehlenden Bauakten in ihren Verwaltungsarchiven willkürlich zu Bastelräumen entwertet, oder weiter als Wohnungen genutzt werden dürfen.

Wie der rechtskräftige Entscheid vom Schwyzer Verwaltungsgericht zeigt, haben die Juristen von Behörden und Verwaltung nicht Recht erhalten, indem sie den sträflich pflichtwidrig handelnden Bausekretär mit unrichtiger Feststellungen des Sachverhaltes und falscher Rechtsanwendung zu decken versuchten. Denn schlussendlich haben einfache Bürger mit ehrbaren Berufen wie Bauzeichner, Gärtner, Plattenleger und Zimmermann ihr durch die Bundesverfassung geschütztes Recht erhalten.

Im Grossen heisst das für die Schweiz, dass wir nicht noch mehr eigennützige Funktionäre im In- und Ausland brauchen, welche an der Schweizer Staatsbrust die Milch der Steuerzahler saugen und gleichzeitig rechtschaffende Bürger schikanieren. Sondern wehrhafte Eidgenossen, die für die Schweiz und ihre Werte wie seit dem Rütlischwur und Bundesbrief von 1291 für eine selbstbestimmende Schweiz ohne fremde Vögte einstehen.

Und für die Schweizer Beziehungen mit der ganz grossen und weiten Welt, gelten die Worte unseres heiligen Schutzpatron Bruder Klaus von Flüe: «Machet den Zaun nicht zu weit» und «Mischt Euch nicht in fremde Händel». Mit über zehn Jahren Berufstätigkeit auf vier Kontinenten, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Neutralität und eigenständiges Handeln im Ausland wertvoller sind, als internationale Verträge welche nicht einmal von der EU selber eingehalten werden (bsp. Schengen Dublin Abkommen, u.v.a.m).

Deshalb am 25. November 2018 ein deutliches JA ZUR SELBSTBESTIMMUNG und damit ein klares Ja zur direkten Demokratie unserer freien Schweiz!

Weiterverbreiten Leserbrief (690)