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Dienstag, 24.11.2020 / 8. Jg.

Antwort zum Artikel “Wir brauchen mehr Einnahmen - Punkt”

Von JUDITH UEBERSAX | 2014-09-08

Antwort zum Artikel “Wir brauchen mehr Einnahmen - Punkt”

 

Zum Referendum Kantonssteuern

Regierungsrat Kaspar Michel hat in seinem Statement letzte Woche dargelegt, warum eine Steuererhöhung aus seiner Sicht unumgänglich sei. Seine Aussagen waren dabei, wenn die Schwyzerinnen und Schwyzer nicht bereit sind mehr Steuern zu bezahlen, so müsse man Überlegungen zu einem Aufgabenverzicht anstellen.

Was aber heisst “Aufgabenverzicht”?

Ganz einfach könnte man sagen, “Aufgabenverzichtet” bedeutet, dass der Staat auf gewisse Leistungen verzichten muss oder aber, diese Leistungen mit weniger Aufwand durchführen muss. In den letzten Jahren haben die Unternehmer gelernt ihre Hauptaufgaben, sogenannte Kernkompetenzen, zu stärken und Unnötiges weg zu lassen. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch der Staat darüber nachdenkt, welches seine Kernkompetenzen sind? Dass nun die Regierung mit Drohungen reagiert und von gekürzten Schulbudgets oder Leistungsabbau bei der Sicherheit spricht, zeigt auf, dass man nicht wirklich gewillt ist, sich auf die “Kernkompetenzen” zu beschränken bzw. auf Unnötiges zu verzichten.

Was passiert, wenn wir die Steuern erhöhen?

Sobald mehr Geld vorhanden ist, wird auch mehr Geld ausgegeben. Mehr Steuern bewirkt also auch mehr Leistungen, mehr Beamte und mehr Bürokratie. Auf gar keinen Fall bewirken mehr Steuern, dass der Staat mehr spart. Selbst wenn wir das Geld „nur“ den Reichen wegnehmen, so wird trotzdem damit mehr Staat finanziert.

Nur die Reichen bezahlen mehr

Nun, Geld ist mobil. Wenn die Vermögenden immer mehr zur Kasse geben werden, werden diese ganz einfach den Kanton und evtl. das Land verlassen. Ein Bumerang sondergleichen, weil nämlich dann, die verbleibenden Bürger zusätzlich zu ihren Steuern, auch noch das Steuerloch füllen müssen, welches entsteht. Damit bezahlen wir am Ende nicht weniger, sondern noch mehr Steuern.

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