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Sonntag, 25.10.2020 / 8. Jg.

Bürgernähe ist wieder gefragt - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von ROMAN BüRGI | 2017-04-18

Bürgernähe ist wieder gefragt

 

Jedes menschliche Schicksal ist eines zuviel und verdient es unkompliziert, respektvoll und rasch behandelt zu werden. Die KESB-Initiative will genau dies und die Zuständigkeiten für die KESB vom Kanton auf die Gemeinden übertragen.
Die Einführung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde wurde schweizweit mit wenig Augenmass umgesetzt. Der fehlende Einbezug der Gemeinden und die fehlende Bürgernähe führten vielerorts zu Schwierigkeiten. Genau da setzt die KESB-Initiative an. Strukturen für eine anonyme Behörde mögen zu einer Stadt passen, entsprechen aber nicht den Bedürfnissen der Bürger des ländlichen Kanton Schwyz. Der Handlungsbedarf im Kanton Schwyz ist unbestritten.
Gemeinden können vor Ort schnell handeln. Schnell – respektvoll – bürgernah.
Oft handelt es sich um Schicksalsschläge oder ungeplante Situationen. Darum müssen Personen, welche die familiären Situationen kennen, einen unkomplizierten Entscheid fällen.
Mitbezahlen – mitbestimmen
Es darf nicht sein, das die KESB fernab Entscheidungen trifft und die Gemeinden ohne Einfluss nur zahlen müssen.
Subsidiarität und Verhätnissmässigkeit
Die Unterstützung für Hilfsbedürftige soll nach Möglichkeit durch die Familie, Angehörige oder Dritte gewährleistet werden. Leider entspricht dies nicht der Praxis im Kanton Schwyz.
Wenn immer möglich sollen Entscheidungen zugunsten der Hilfsbedürftigen rasch und unbürokratisch in den Gemeinden gefällt und getragen werden.
Mit der Annahme der KESB-Initiative werden die Familien wieder gestärkt, indem die Strukturen angepasst und Entscheide wieder unkompliziert, respektvoll und bürgernah gefällt werden.
Sagen auch Sie Ja zur KESB Initiative.

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