Politik Kanton Schwyz

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Schwyzer Volksblatt, Freitag 20.09.2019 / 7. Jahrgang

Nein zum Energiegesetz

Von HERBERT HUWILER | 2017-03-22

Nein zum Energiegesetz

Eidg. Abstimmung vom 21. Mai 2017

Am 21. Mai stimmen wir über ein neues Energiegesetz ab, ein wahres Monstrum an neuen Vorschriften und Subventionen für fast alle und alles.
Verkauft wird es unter dem Mäntelchen, dass wir die Welt besser und grüner machen werden. Man plant, dass der Energieverbrauch um 43% gesenkt werden muss. Zusätzlich muss der Anteil an erneuerbaren Energien unrealistisch stark erhöht werden.
Natürlich bin auch ich für einen sparsamen Umgang mit Energie. Der starke Rückgang des Energieverbrauchs wird aber Wunschdenken bleiben. Nur sparsam zu sein, wird nicht ausreichen. Nötig wären auch einschneidende Verhaltensänderungen, zum Beispiel bei der Mobilität inklusive Tourismus. Zusätzlich müssten realistischerweise energieintensive Produktionsstätten ins Ausland verlagert werden. Und auf keinen Fall dürften Autos in Zukunft elektrisch betrieben werden, das sieht die Planung gemäss unserem neuen Gesetz nicht vor!
Noch wollte sich bisher keine Gesellschaft ohne Not vom bisherigen Energie-Standard verabschieden. Mit dem Energiegesetz wird das jetzt gesetzlich verschrieben. Es ist nicht schwer vorauszusehen, dass dies nicht funktionieren wird. Was bleibt, sind die ausufernden Kosten:
Dies alles wird nämlich bezahlt über höhere Energiepreise, die jeden von uns wieder treffen. Nicht nur direkt bei den Zuschlägen für die Energiepreise, sondern auch indirekt über teurere Produkte und Dienstleistungen. Nur jammern, dass Schweizer Produkte so viel teurer sind als ausländische Güter, nützt hier nichts. Wir werden also höhere Preise für die Energie bezahlen, wir werden Preiserhöhungen bei vielen Produkten sehen. Einige wenige werden von einem Subventionssegen profitieren. Die Ziele bezüglich Rückgang des Energieverbrauchs werden klar verfehlt werden. Wollen wir das?
Wir haben es selber in der Hand und sollten die missratene Energiestrategie 2050 verwerfen.

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