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Sonntag, 20.09.2020 / 8. Jg.

Der ganz normale Schlendrian im Bezirk - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von CHRISTIAN EIHOLZER | 2015-11-10

Der ganz normale Schlendrian im Bezirk

 

Veruntreuung in Küssnacht

Übel riecht es… Nein, nicht nur bei VW, sondern auch bei uns im Bezirk.
Es wird unterschlagen und manipuliert, dass sich die Bezirksräte biegen: 100’000 Fr. von unseren Steuergeldern, wurden von einem Verwaltungsangestellten veruntreut.
Möglich war dies durch gefälschte Rechnungen und bewusste Manipulation.
Säckelmeister Hansheini Fischli sagt dazu: Es sei schwierig so etwas aufzudecken. Die Kontrollen waren da, es wurde aber leider erst nach drei Jahren bemerkt.
Ich gebe Hansheini Fischli recht. Erstens passierte es nicht in seinem Ressort, und zweitens kann dies mit entsprechend krimineller Energie, fast überall passieren.
Was dieses Beispiel jedoch einmal mehr verdeutlicht ist die eklatante Führungsschwäche im Bezirk.
Es rumort ja schon länger an verschiedenen Stellen. (Bsp. Werkhof, alarmierende Krankheitsausfälle im Bauamt, soziale Dienste…)
Der Vorwurf an den Bezirksrat ist deshalb nicht, dass ein Mitarbeiter gestohlen hat, sondern wie der Bezirksrat mit dem Fall umgeht. Krisenmanagement ist Führungssache.
VW wählte den einzig glaubbaren Weg in einer solchen Situation - Ungeschönte, volle Transparenz.
Unser Bezirksrat hingegen, pflegt die Intransparenz. Es geht die braven Steuerzahler auch nichts an, schliesslich geht es ja nur um deren Geld…
Dem Bezirksrat ist der Schutz der Ursache und der Verantwortlichen ganz offensichtlich wichtiger, als die offene Kommunikation mit dem Bürger.
Niemand will den fehlbaren Mitarbeiter mit Foto und Namen an den Pranger stellen.
Aber die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren in welchem Ressort, unter welcher Führung ihr Geld veruntreut wurde.
Was wird konkret unternommen, um die Kontrollmechanismen sowie die Führung zu verbessern? Wurde der Täter fristlos entlassen, oder bezahlen wir gar noch die Abgangsentschädigung / Kündigungsfrist?
Einiges scheint faul in der Bezirksführung, denn bekanntlich fängt der Fisch am Kopf an zu stinken…

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