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Samstag, 19.09.2020 / 8. Jg.

Asylrecht hat sich verwirkt - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von BERNHARD DIETHELM | 2015-07-13

Asylrecht hat sich verwirkt

 

Zum Asylchaos

Als rechtsschaffender Bürger kann ich dem Trauerspiel Asylwesen nicht mehr länger tatenlos entgegnen. Allem Anschein nach genügt es nicht mehr, sich in aller Öffentlichkeit gegen diesen sozialromantischen Irrsinn auf Kosten uns aller Steuerzahler aufzuregen, nein, jetzt muss gehandelt werden. Weder unsere Landesregierung mit Front-Frau und Sozialistin Simonetta Sommaruga, noch unsere Kantonsregierung bis hin zu den Gemeindebehörden haben die Kraft und den Mut sich gegen das vorherrschende und völlig aus dem Ruder gelaufene Asylchaos zur Wehr zu setzen. Alle wollen lieb und nett sein. Schleusen und Tore werden geöffnet - 2015 wird voraussichtlich ein Jahres-Höchststand von gegen 30`000 Asylanten erreicht sein. Der Kanton Schwyz muss ab August 2015 statt 1`000 neu 2`000 Asylanten aufnehmen. Statt sich als NFA-Geberkanton gegen diesen Bundesverteilschlüssel zu wehren, macht unsere Kantonsregierung einmal mehr den Bückling. Utopisch auch die Vorstellung, dass eine grosse Mehrheit der vorläufig aufgenommen Asylanten dereinst wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren werden. Als ehemaliger Gemeinderat und Vorsteher genau jenes Ressorts habe ich ganz andere Erfahrungen sammeln können - leider!
Ich werde mich von nun an noch vermehrter mit dieser Fehlentwicklung im Schweizerischen Asylwesen befassen. Ich schliesse mich gerne dem Aufruf von SVP-Parteipräsident Toni Brunner an, sich mit allen möglichen demokratischen Mitteln gegen neue Asylzentren in den hierfür betroffenen Gemeinden zur Wehr zu setzen. Der Druck von unten aus dem Volk heraus muss auch hier nachhaltig, unerbittlich und in aller Konsequenz vorangetrieben werden. So warte ich nach wie vor, auf die Behandlung meiner im Januar 2015 eingereichten Einzelinitiative in der Gemeinde Vorderthal, wonach ich nach mehr Mitspracherecht beim Verlauf und der Vermietung von gemeindeeigenen Liegenschaften durch das Volk verlange. Dies unter anderem auch deswegen, weil der selbige Gemeinderat ohne Vorinformation an die Bevölkerung gemeindeeigene Liegenschaften mehr und mehr mit jungen, gesunden Asylanten - genannt Wirtschaftsflüchtlingen - vollstopft. Eine unerhörte Verzögerungstaktik auch im Wissen darum, dass eine Mehrheit der hiesigen Bevölkerung hinter meiner Forderung steht. Genug ist genug. Das Asylrecht in der heutigen Form hat sich verwirkt. Die Grenzen sind dicht zu machen, das Boot ist mehr als voll! Es gilt den wirklich an Leib und Leben bedrohten Menschen Schutz zu gewähren - alle anderen sind ausser Landes zu weisen ohne weiteren finanziellen Anspruch. Nur so kann man die linksgerichtete und von den Hilfsorganisationen künstlich bewirtschaftete Asylindustrie stoppen. Alles andere ist Betrug am eigenen Volk, ob auf Bundes-, Kantons- oder auf Gemeindeebene.

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