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Dienstag, 20.10.2020 / 8. Jg.

Rutsch mir doch den Buckel runter! - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von BERNHARD DIETHELM | 2015-02-12

Rutsch mir doch den Buckel runter!

 

Zur Majorz-Initiative

Selbsternannte Intellektuelle mitsamt ihrer linken Gefolgschaft haben uns mit den Abstimmungen über die künftigen Wahlverfahren ins Schwyzer Parlament einen Bärendienst erwiesen. Obwohl der Schwyzer Souverän im Jahre 2011 die neue Kantonsverfassung gutheissen hat - entgegen der SVP - verraten nun ausgerechnet die damaligen Befürworter "Volkes Stimme", indem Sie auf eidgenössischer Ebene die Nichtwahrung deren vorangetrieben haben. Sie wollten mehr!
Wie immer muss man bei einer Sachvorlage Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen, um im Anschluss darüber entscheiden zu können, ob man für oder gegen eine Sache einsteht. So jedenfalls war es bis anhin Brauch und Sitte in einer direkt demokratischen Ausmarchung. Aus diversen Überlegungen heraus hat sich eine Mehrheit der SVP-Basis damals gegen eine neue Verfassungsgrundlage ausgesprochen. Auch hier galt: SVP gegen den Rest! Das Verdikt war klar, das Volk hat entschieden, die SVP stand als Verliererin da. Trotzdem haben sich deren nationale Vertreter - namentlich Nationalrat Dr. Pirmin Schwander wie auch die beiden SVP-Ständeräte Peter Föhn und Alex Kuprecht - in ihren jeweiligen Kammern sehr engagiert für die Erwahrung der Verfassung bzw. des Volkswillens eingesetzt. Nicht so Sozialist Andy Tschümperlin, welcher keine Gelegenheit ausliess, um gegen den Entscheid des Schwyzer Souveräns bei seinen Parteigenossen Stimmung zu machen. Im Wissen darum, dass das Schwyzer Wahlsystem in den Augen unserer selbsternannten Intellektuellen in Lausanne auf wenig Gegenliebe stossen würde. Doch dies alles nahmen die anderen Parteien und deren Vertreter - mitunter Sozialist Andy Tschümperlin - bereits vor der Abstimmung zur neuen Kantonsverfassung in Kauf. Nun begann ihr Intrigenspiel. Ganz nach dem Motto; wir haben die Abstimmung zwar gewonnen, doch nun gilt es, die darin enthaltenen Wenn und Abers auch noch aus dem Weg zu räumen. Nein, so geht es nicht!
Persönlich geht es mir hier nicht einmal primär um Proporz oder Majorz. Es geht mir um die Art und Weise, wie sich gewisse Parlamentarier in Bern verhalten, sprich sich gegen "Volkes Stimme" erheben und sich dabei als eigentliche Volksverräter, ja gar Nestbeschmutzer, outen. An solche Adressanten gibt es für die Abstimmungen vom 8. März nur eine Anschrift: "Rutsch mir doch den Buckel runter!" Mit einem Nein zum komplizierten und völlig unnötigen "Pukelsheimer-Wahlverfahren und dem Wunsch verbunden, dass sie bei den eidgenössischen Parlamentswahlen abgestraft und damit aus dem politischen Verkehr gezogen werden.

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