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Freitag, 04.12.2020 / 8. Jg.

Gripen, eine Luxuslösung? - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von HANSPETER RAST | 2014-04-07

Gripen, eine Luxuslösung?

 

Zur Gripen-Abstimmung

Warum sollen 54 veraltete Kampfflugzeuge F-5 Tiger durch 22 moderne Gripen-Kampfflugzeuge ersetzt werden? Diese Frage stellt sich unweigerlich, da es sich neben einer glaubwürdigen und handlungsfähigen Sicherheitspolitik auch um einen grossen Brocken Geld geht. Der Bundesrat und Parlament unterstützen diese Vorlage.
Die Luftwaffe schützt unsere heikle Infrastruktur. Ohne ihren Schutz aus der Luft könnte die Armee am Boden gar nicht aufmarschieren. In der Politik gibt es immer Interessen und diese können über Nacht wechseln. Gerade die Situation in der Ukraine hat wieder gezeigt, wie schnell ein Konflikt eskalieren und wie sich innert wenigen Wochen auch eine Landkarte verändern kann. Wer in einem solchen Fall keine eigene, einsatzfähige Armee besitzt, ist definitiv am kürzeren Hebel und wird zum Spielball anderer Mächte oder Interessen. Eine gute und glaubwürdige Bewaffnung wirkt sich auch aussenpolitisch positiv für unser Land aus.
Der Gripen passt ins Gesamtkonzept der Schweizer Armee. Aktuell ist der Gripen mit dem besten Radar und der besten Lenkwaffe bestückt. Der Gripen sieht weiter als im Moment alle anderen gegnerischen Kampfflugzeuge. Er ist kein Luxus Kampfjet, für die schweizerischen Verhältnisse ist er eine brauchbare und geeignete Lösung. Die Betriebskosten sind gegenüber anderen Kampfflugzeugen günstiger und bezahlbar. Übrigens, die vor 20 Jahren angeschafften F/A-18 kosteten, nach heutigem Geldwert 4.2 Milliarden, also eine Milliarde mehr als die vorgesehene Gripen-Beschaffung mit 3.126 Milliarden. Es geht um die Sicherheit unseres Landes, darum Ja zum Gripen-Fond-Gesetz und damit Ja zur Armee und zu unserer Schweiz.

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