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Donnerstag, 29.10.2020 / 8. Jg.

Einheitsbrei schwächt Randregionen - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von SONJA BöNI | 2014-04-07

Einheitsbrei schwächt Randregionen

 

Zur Abstimmung zum Mindestlohn

Die Mindestlohn - Initiative der Gewerkschaften fordert schweizweit einen Mindestlohn von rund 4’000 Franken. Was auf den ersten Blick fair tönt, schadet in Wirklichkeit aber den Betroffenen weit mehr als es nützt.
Gleich wie die 1:12 - Initiative greift die Mindestlohn - Initiative einen zentralen Erfolgsfaktor des Schweizer Wohlstands an, nämlich den flexiblen Arbeitsmarkt. Gefordert wird nichts weniger als ein Einheitsmindestlohn für alle Branchen und Regionen. Der höchste Mindestlohn in Europa (Luxemburg) beträgt 12 Franken. Die Schweiz ist vielfältig, speziell auch in Bezug auf die Wirtschaftskraft. Das wird einfach ausgeblendet. Die Verhältnisse im Muotathal sind nicht zu vergleichen mit jenen in Zürich und Basel ist nicht Schübelbach. Das kann man schon an den Mietpreisen erkennen. Ein Einheitsmindestlohn von 4’000 Franken würde in den Berg- und Randregionen für viele KMU ein Problem bedeuten. Das kann nicht im Interesse der Arbeitnehmenden sein. Es ist Aufgabe der Sozialpartner die Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Regionen und Branchen festzulegen. Dabei soll es auch bleiben. Deshalb, Nein zum undifferenzierten Mindestlohn.

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