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Sonntag, 25.10.2020 / 8. Jg.

Alle werden gleich (arm) - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von ROMAN BüRGI | 2014-03-22

Alle werden gleich (arm)

 

Zur Mindestlohninitiative

Der von linker Seite geforderte Mindestlohn von 22 Franken kommt als Initiative am 18. Mai zur Abstimmung. Wer Vollzeit arbeitet, muss vom Lohn auch leben können, fordert der Gewerkschaftsbund. Dass, wer einen guten Lohn verdienen will, auch etwas dafür tun muss, das spielt offensichtlich keine Rolle. Wer keine Lehre oder ein Studium absolviert hat soll also ab dem ersten Arbeitstag staatlich diktiert und gleichmacherisch 22.- Franken verdienen? Was für eine Motivation für Volksschulabgänger sich überhaupt eine Lehre oder eine Weiterbildung anzutun! Und was für eine Einladung an Unqualifizierte aus aller Welt sich hier im 22-Franken-Paradies niederzulassen. Diese Hilfskräfte können dann ja gleich die anderen Unqualifizierten, die mehr als 22 Franken verdienen, ersetzen, zu 22 Franken die Stunde natürlich. Dann sind endlich alle gleich! Will die Gewerkschaften verstehen, wer kann, ich schaff es beim besten Willen nicht! Mit dieser undurchdachten Idee werden deren Klientel, vor allem die Ungelernten, nicht beglückt, sondern wie das Lamm zur Schlachtbank geführt. Diese Initiative muss angelehnt werden.

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