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Samstag, 19.09.2020 / 8. Jg.

Leistungsausbau ablehnen - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von ARMIN MäCHLER | 2014-01-29

Leistungsausbau ablehnen

 

Abstimmung: Jugendarbeit des Bezirkes March

Die Jugendarbeit des Bezirkes March soll nach dem Willen der Projektverantwortlichen für 3 Jahren weitergeführt werden. Das Jugendprojekt March soll jedoch mit zusätzlichen Stellen und umstrittenen Angeboten erweitert werden.
Anlässlich von Vereinsleiterkonvent in Galgenen im letzten Sommer, konnte ich auf Einladung des Jugendbüros einen Einblick in die aktuelle Arbeit der erwähnten Stellen erhalten. Als langjähriger ehrenamtlicher Leiter, auch im Jugendsport tätig, fand ich vor allem die Midnight Events in Buttikon und Altendorf und die Sackgeldbörse eine tolle und sinnvolle Einrichtung. Diese Veranstaltungen sollen ganz klar weitergeführt werden und werden auch von uns weiterhin unterstützt. Eher suspekt wirkte für mich die Präsentation der nun neu geplanten Mädchenwoche primär vorgesehen mit Fussball zur Integration von bisher vereinslosen oder sportlich wenig aktiven Jugendlichen zu sorgen.
Auch wurde da von Mittagstisch und ausserschulischer Betreuung gesprochen. Darin begründet sich nun unsere Ablehnung. Es ist eben nicht Aufgabe des Staates, auch wenn dies von linker Seite immer wieder angestrebt wird. Wir wollen die vorzügliche und ehrenamtliche Arbeit der im Bezirk March im Jugendsport tätigen Vereine honorieren. Erstaunlicherweise sind mehr als 90% der Teilnehmer beim Midnight Event bereits Mitglied eines Sportvereines der March.
Ein Systemfehler ist auch das Einführen von Gebühren für die Benutzung der MPS Turnhallen gegenüber Kunstturnerkader, Volleyballclub ,Judoclub und andere Sportvereine, welche für Veranstaltungen wie etwa kürzlich ein Männerriegen Faustballturnier in Buttikon Gebühren aufgebrummt bekommen. Demgegenüber wirft man nun grosszügig für städtisch angehauchte Versuchsballone viel grössere Summen auf. Dumm nur das man das angestrebte Ziel, die Jugendlichen ab der Strasse oder herumlungernd bei den Bahnhöfen abzuholen, auch mit staatlich verordneten Geldern und hier vom Bezirk alimentierten Streetworkern nicht erreichen kann. Darum fordern wir die Stimmbürger auf am 9 Februar 2014 ein Nein auf den Zettel zu schreiben und somit um Rückweisung damit der Bezirk den 2011 eingeschlagenen Weg fortzusetzen kann.

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