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Donnerstag, 22.10.2020 / 8. Jg.

Unglaublich, ungerecht - Leserbrief Schwyzer Volksblatt

Von FRANZ STöSSEL | 2013-10-29

Unglaublich, ungerecht

 

Zur Familieninitiative

Aktuell dürfen Eltern welche ihre Kinder fremdbetreuen lassen, bei den Steuern einen Abzug von mehreren Tausend Franken geltend machen. Die selbsterziehenden Eltern hingegen dürfen für ihre Kinder keinen solchen Vorteil beanspruchen, als ob diese im Hause geleistete Arbeit nichts wert wäre. Dies ist nichts anderes als eine fiskalische Benachteiligung der traditionellen Haushalte, in denen die Eltern die Erziehung der Kinder selber übernehmen. Wenn Eltern ihre Kinder selbst betreuen, so ist dies auch als Dienst an der Allgemeinheit zu betrachten und konsequenterweise ebenso zu honorieren wie dies Familien mit Fremdbetreuung schon zu Gute kommt. Selbstverantwortliche Familien verzichten oftmals auch auf die Inanspruchnahme staatlicher Leistungen in Form subventionierter Betreuungsangebote, sie erbringen die Erziehungsleistung selbst. Sie verzichten hierfür auf ein zusätzliches Erwerbseinkommen. Ihnen steht dafür dieselbe Steuererleichterung wie Familien mit Fremdbetreuung zu. Unglaublich erscheint, dass christliche Parteien eine solche Ungerechtigkeit unterstützen können. Deshalb bitte ich Sie der Initiative zuzustimmen.

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