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Schwyzer Volksblatt, Donnerstag 20.06.2019 / 7. Jahrgang

Für einen zügigen Ausbau des 4-Meter-Korridors auf der Gotthard-Achse

Von - 14.08.2013

Für einen zügigen Ausbau des 4-Meter-Korridors auf der Gotthard-Achse

Im Interesse einer weiteren Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene bekräftigt die Verkehrskommission des Ständerates die Notwendigkeit, die Zulaufstrecken des Gotthard-Basistunnels in der Schweiz und in Italien auf 4 Meter Eckhöhe auszubauen und ist ohne Gegenstimmen auf die Vorlage des Bundesrates eingetreten. Die Botschaft des Bundesrates vom 22. Mai 2013 zu Bau und Finanzierung eines 4-Meter-Korridors auf den Zulaufstrecken zur NEAT am Gotthard ( 13.045 ) will einen durchgehenden Schienenkorridor mit 4 Metern Eckhöhe auf der ganzen Gotthard-Achse, von Basel bis Chiasso bzw. Ranzo ermöglichen. Der Bundesrat schlägt dazu im Wesentlichen zwei Massnahmenpakete vor.

Massnahmenpakete

Das eine umfasst bauliche Massnahmen in der Schweiz, wie Profilanpassungen bei Tunnels und die Beseitigung von Profilhindernissen wie Überführungen, Signalanlagen und Perrondächer. Diese Arbeiten in der Schweiz werden mit 710 Millionen Franken veranschlagt. Das zweite Massnahmenpaket betrifft Italien. Hier soll der Bundesrat die Kompetenz erhalten, mit Italien einen Vertrag über die Mitfinanzierung von Ausbaumassnahmen auf italienischem Territorium abzuschliessen. Dieses Engagement wird mit 230 Millionen Franken veranschlagt.

Die Kommission begrüsst die Absicht des Bundesrates den 4-Meter-Korridor am Gotthard rasch voranzutreiben. Sowohl auf der Strasse wie im kombinierten Verkehr ist ein klarer Trend zu Sattelaufliegern mit 4 Metern Eckhöhe zu beobachten. Will die Schweiz auch in Zukunft mehr Verkehr von der Strasse auf die Schiene verlagern, muss sie deshalb frühestmöglich die entsprechende Kapazität auf der Schiene bereitstellen. Die Kommission ist deshalb mit 12 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung auf die Vorlage des Bundesrates eingetreten.

Zur Erläuterung von verschiedenen technischen Aspekten hat die Kommission die Verwaltung mit vertiefenden Abklärungen beauftragt und eine punktuelle Anhörung von Akteuren beschlossen. Die Kommission wird die Detailberatung an ihrer Sitzung vom 29. August durchführen und es ist vorgesehen, das Geschäft in der Herbstsession im Ständerat zu behandeln.

Quelle: www.parlament.ch

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