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Schwyzer Volksblatt, Donnerstag 20.06.2019 / 7. Jahrgang

Initiative: Für den Verbleib der Bezirksschule in Lachen

Von - 11.06.2013

Initiative: Für den Verbleib der Bezirksschule in Lachen

KR René Bünter als Mit-)Initiant fordert eine Abstimmung über den Verkauf des Schulhauses am Park an den Bezirk March. Als Begründung führt er an, dass mit dieser Abstimmung das Lachner Stimmvolk erstmals Gelegenheit erhält, sich verbindlich zum Standort des Bezirksschulhauses zu äussern.

Die Initiative

Der Bezirksrat March plant in der Breiten in Altendorf ein neues Mittelpunktschulhaus. Hat sich der Gemeinderat von Lachen allenfalls zu wenig für den Verbleib der Sek 1 in Lachen eingesetzt? Damit gibt er den Standortvorteil auf, welcher ein gutes Schulangebot zweifelsfrei darstellt. Gestützt auf §37 KV sowie §8 GOG reichen wir deshalb folgendes Initiativbegehren ein:

„Dem Stimmvolk der Gemeinde Lachen wird ein Beschluss über den Verkauf des Schulhauses am Park an den Bezirk March zur Abstimmung unterbreitet. Der Beschluss hat unter anderem folgende Eckwerte zu enthalten:

1. Die Gemeinde Lachen verkauft dem Bezirk March das Schulhaus am Park (ohne Land) in der Höhe von 2'049'000.- Fr. (Buchwert Ende 2012).

2. Für die notwendige Grundstücksfläche wird mit dem Bezirk March ein Baurechtsvertrag mit folgenden Bedingungen abgeschlossen:

a) Die Baurechtsdauer beträgt 60 Jahre, mit Option um Verlängerung um weitere 30 Jahre

b) Die Baurechtsfläche beträgt ca. 7‘000 m2. Der Gemeinderat Lachen erhält die Kompetenz,

je nach Bedarf der Bezirksschule die Baurechtsfläche zu vergrössern.

c) Der jährliche Baurechtszins beträgt CHF 17.00 pro m2.

d) Die übrigen Vertragsbedingungen legt der Gemeinderat Lachen fest.“

Begründung:

Mit dieser Abstimmung erhält das Lachner Stimmvolk erstmals Gelegenheit, sich verbindlich zum Standort des Bezirksschulhauses zu äussern. Mit dem Verkauf des Gebäudes an den Bezirk wird die Zusammenarbeit vereinfacht und der Verkaufspreis wird längerfristig durch den Baurechtszins kompensiert.

Wir bitten, die Initiative der Gemeindeversammlung so schnell als möglich vorzulegen und bis spätestens am 22.09.2013 zur Abstimmung zu bringen. Damit können unter Umständen teure und unnötige weitere Planungsarbeiten des Bezirkes vermieden werden. Wir danken dem Gemeinderat für die positive Entgegennahme der Initiative.

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