Politik Kanton Schwyz

Politik der SVP Kanton Schwyz - Mitteilungen / Leserbriefe

Schwyzer Volksblatt, Donnerstag 20.06.2019 / 7. Jahrgang

JSVP Kanton Schwyz bei Toni Brunner

Von - 10.06.2013

JSVP Kanton Schwyz bei Toni Brunner

Vor zirka zwei Jahren wurden die SVP Zukunftsseminare bei Toni Brunner im Haus der Freiheit ob Ebnat-Kappel ins Leben gerufen. Zielgruppe sind ausschliesslich junge Mitglieder von 16 bis 36 Jahren. Eine Delegation der Jungen SVP Kanton Schwyz hat diesmal zum heiklen Thema “Die SVP und die (linken) Medien - handeln statt jammern” teilgenommen. Am Samstagmorgen wurden die JSVPler in Schwyz, Bennau und Pfäffikon eingesammelt für die gemeinsame Fahrt ins Toggenburg. Bei schönstem Wetter konnte sich das Toggenburg von der besten Seite zeigen. Toni Brunner und Gastreferent Nationalrat Peter Keller (Journalist der Weltwoche) führten durch den Tag.

Politiker und Medien

Nach einer kurzen Vorstellung ging es bereits ins Thema. Politiker und Medien bilden eine Zwangsgemeinschaft. Die einen können nicht ohne die anderen. Politiker wollen Aufmerksamkeit. Medien haben die Aufgabe, objektiv und kritisch über alle zu berichten. Es wurden verschiedene Fälle der SVP und Medien analysiert. Besonders der aktuelle Fall „(2) Kosovaren schlitzen Schweizer auf“ gab Diskussionsstoff. Bei Gruppenarbeiten konnten die JSVPler Verbesserungen und Vorschläge entwerfen, welche von der SVP Schweiz aufgenommen werden. Besonders das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) kam schlecht weg. Es benötigt mehr Mitspracherecht des Publikums, die Zwangssteuer ist zu hoch, weniger Fesseln für private Sender und weniger Thesenjournalismus waren einige der Punkte. Bei social media (Facebook, Twitter, …) wurde ein verstärktes Engagement gefordert, sowie eine Sensibilisierung der Mitglieder.

Die traditionellen Medien wurden ebenfalls ins Detail analysiert. Vor allem die Regionalen Medien sind wichtig und sollten nicht nur Top Storys drucken, sondern auch alltägliche Berichte. Präsenz in der Öffentlichkeit und ein guter Draht zu Journalisten sind ebenfalls richtig. Die alternativen Werbemethoden wie Plakate, Standaktionen, unter die Leute gehen und sonstige Werbemittel sind wichtig, vor allem wenn die Medienlandschaft die Sachpolitik der SVP in den Hintergrund drückt und lieber einen SVP-Politiker gegen einen anderen ausspielt. Ein Seitenhieb blieb nicht aus, weil für die Abstimmung „Volkswahl Bundesrat“ zu wenig plakatiert wurde.

Nach einem schönen Tag mit vielen Ideen und neuen Kontakten ging es zurück in den Kanton Schwyz. Das nächste Zukunftsseminar findet am 27. Juli statt zum Thema Asyl –„ wie sieht die nächste Asyl Initiative der SVP aus“.

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