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Schwyzer Volksblatt, Dienstag 21.08.2018 / 6. Jahrgang

Regierungsrat stiftet Verwirrung um Biberhof-Abstimmung

Von - 25.05.2018

Regierungsrat stiftet Verwirrung um Biberhof-Abstimmung

Das Referendumskomitee «NEIN zum Biberhof-Asylheims» nimmt die Aussagen des Regierungsrates in der heute erschienen «Titelgeschichte» des «Bote» zur Kenntnis. An den Aussagen lässt sich ein weiteres mal ganz klar erkennen, dass die Befürworter des Kaufs sicher weder einig sind was mit dem Areal passieren soll, noch irgendeine klare längerfristige Strategie vorzuweisen haben, was den Kauf des Biberhofs betrifft. Der Regierungsrat Othmar Reichmuth spricht im erwähnten Artikel nun davon den Biberhof im Zusammenhang mit dem Sicherheitsstützpunkt in Biberbrugg nutzen zu wollen. Wenn dies wirklich so wäre, weshalb steht dazu überhaupt kein Wort in der Abstimmungsbotschaft?

Kein klarer Wein eingeschenkt

“Künftig soll auf dem Areal, wo heute noch das Hotel Bahnhof steht, der Sicherheitsstützpunkt 2 (SSP2) realisiert werden. Dazu passend könnte die Liegenschaft Biberhof bei einem Kauf durch den Kanton mittelfristig für Parkmöglichkeiten dienen.” - Diese Zeilen bestätigen uns in der Annahme, dass auf dem Areal des Biberhofs eingeengt zwischen Kantonsstrasse, Fluss und Bahnlinie, mit viel Landwirtschaftsland, angrenzend an nationalen Moorschutz und praktisch nur via Bahnübergang zugänglich nie irgendetwas schlaues gebaut werden kann. Schön dass der Regierungsrat dies nun auch eingesehen hat. Jedoch ist es eine Frechheit aus dem 5.4 Mio-teuren Biberhof Parkplätze zu machen. Auf dem Buckel der Steuerzahler Millionenteure Parkplätze zu finanzieren ist nämlich ein einziger Wahnsinn.

Ein weiteres mal sind wir enttäuscht, dass der Bevölkerung kein klarer Wein eingeschenkt wird. Im Gegensatz zum Regierungsrat probieren wir vom Referendumskomittee mit der kantonal angelegten Kampagne die Bevölkerung aufzuklären und ehrlich von einem NEIN zum unsäglichen Kauf dieses Asylantenheims zu überzeugen.

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