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Schwyzer Volksblatt, Dienstag 18.12.2018 / 6. Jahrgang

Den Letzten beissen die Hunde!

Von - 20.08.2015

Den Letzten beissen die Hunde!

Die Migration von Wirtschaftsflüchtlingen vornehmlich aus Eritrea wird Gemeinden wie Einsiedeln in den nächsten Jahren enorme Summen an Steuergeldern kosten. Eigentlich ein gutes Stück weit unnötigerweise, denn 2013 hat der Souverän Wehrdienstverweigerung als Nicht-Asyl-Grund definiert. Das Departement Sommaruga ignoriert dies, obwohl Abklärungen diverser Staaten wie Dänemark und der Schweiz ergeben haben, dass die Zustände in Eritrea nicht so schlecht sind wie gebetsmühlenartig dargestellt. Oesterreich hat reagiert und demzufolge auch fast keine eritreischen Flüchtlinge mehr. Zudem können nur noch weniger als 20% dieser “Dublinfälle" ins Erstland zurückgeführt werden. Die Folgen und die Kosten treffen am Schluss die Gemeinden - den letzten beissen die Hunde!

Unechte Flüchtlinge schenken ein

Die Bezirksrechnung 2014 erweckt den Anschein, dass die Kosten im Rahmen sind. Was man aber nicht auf den ersten Blick sieht, das sind:

a) die zeitverzögerten Folgekosten,

b) die Kosten der B-/F-Flüchtlinge und

c) der Umstand, dass auffallend viele Eritreer kommen, die erfahrungsgemäss nicht und nie in die Arbeitswelt integrierbar sind.

Folgen für den Steuerzahler und den Normalverdiener

Da Flüchtlinge die ersten 5, resp. 7 Jahren zu einem grossen Teil via Kanton vom Bund finanziert werden - Einsiedeln bekommt ca. 1‘500.- pro Kopf / Monat - kommt das Erwachen erst danach. Das dann aber heftig und in doppelter Hinsicht: Für diese Personengruppe sind dann die SKOS-Ansätze zu zahlen; für die Finanzierung ist die Gemeinde zuständig. Mit anderen Worten: Ein Eritreer kostet die ersten 5 Jahre die Gemeinde pro Jahr wenige Tausend Franken, danach aber mindestens 25‘000.- (eine Familie 45‘000.-). Aber nur solange günstige Wohnungen vorhanden sind, denn jeder hat u.a. auch das

Recht auf eine eigene Wohnung! Da läuft doch etwas schief!

Wer arbeitslos aus dem Asyl- in den Flüchtlingsstaus wechselt mutiert zu einem Ausländer mit gleichem Sozialhilfeanspruch wie ein Schweizer. Diese Kosten fallen zusätzlich zu den Kontingenten an!

Denn die Kontingente (Momentan sind es ca. 100) werden dann wieder mit neuen Asylanten besetzt. Nun bekommt Einsiedeln nadisna nochmals 50 Flüchtlinge - absehbar vor allem Eritreer. In den nächsten Jahren verschwinden dann zudem jährlich im Durchschnitt ca. 20% der Flüchtlinge im allgemeinen Sozialhilfetopf mit SKOS-Leistungen.

Nie im Erwerbsleben - Ewig in der Sozialhilfe

Erfahrungen aus der ganzen Schweiz belegen, dass – bei optimistischer Betrachtung – nur rund 10% der Eritreer je bei uns arbeiten werden, der Rest landet in der Sozialhilfe bis an ihr Lebensende. Da die meisten sehr jung sind muss die Gemeinde im Schnitte 40-50 Jahre zahlen. Es sei denn man führt diese Menschen in ihr Heimatland zurück. Mit dieser Forderung steht die SVP aber einsam da. Würden nur Menschen bei uns Zuflucht finden, die den Kriterien der humanitären Tradition entsprechen und Asyl verdienten, dann hätte ich mich gehütet, darüber zu schreiben. Aber es läuft aus dem Ruder!

Leider sind ein erheblicher Teil der Menschen, die bei uns im zu üppigen Sozialnetz landen, reine Wirtschaftsflüchtlinge, die dem Lockruf des Paradieses Schweiz nicht widerstehen können.

Was bedeutet das für Einsiedeln?

In Einsiedeln werden günstige Wohnungen in vermehrten Masse von nichtarbeitenden Wirtschaftsflüchtlingen bewohnt sein. Die Sicherheits- und Betreuungskosten werden massiv steigen. Zum anderen werden die Sozialhilfekosten explodieren und deutliche Steuererhöhungen werden die Folge sein. Ich rechne bei einer Quote von 150 Flüchtlingen mit jährlichen Steigerungen zwischen 250‘000.- bis 375‘000.- Franken.

Sie sehen, es ist entscheidend, wer Sie in Bern im National- und Ständerat vertreten wird. Wenn Sie sicher sein wollen, dass es Personen sind, die in Wort UND Abstimmungs-Tat gegen diese Missstände kämpfen, dann müssen Sie SVP wählen. Alle anderen Parteien sind nicht oder nur ungenügend gewillt die Fakten anzuerkennen und zu handeln. Asylmissbrauch bekämpfen – SVP wählen!

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