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Schwyzer Volksblatt, Freitag 14.12.2018 / 6. Jahrgang

Manifest 2014 von kettenreaktion.ch

Von - 13.08.2014

Manifest 2014 von kettenreaktion.ch

Der Verein Kettenreaktion fordert in einem Manifest, dass die Kernenergie weiterhin eine tragende Stütze der Schweizer Stromversorgung bleibt. Er fordert weiter, dass die Subventionierung der neuen Erneuerbaren Energien rückgängig gemacht und die Ausland-Abhängigkeit reduziert wird. Schliesslich fordert er, dass das Schweizer Volk über eine Energiewende mit und ohne Kernenergieausstieg abstimmen kann.

Das Manifest

1. Die Exportnation Schweiz braucht eine zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. Die «Energiewende» kann diese nicht gewährleisten. Sie gefährdet unseren Werkplatz.

2. Voraussetzungen und Annahmen der Energieperspektiven 2050 sind unrealistisch. Eine überlegte Politik setzt nicht auf Abenteuer und Hoffnung, sondern verhindert Stromlücken.

3. Der in Deutschland und in der Schweiz mit grossen Summen subventionierte und Vorrang geniessende Solarstrom überschwemmt bei Sonnenschein Europa mit billiger elektrischer Energie, sodass die bestehenden klassischen Kraftwerke nur noch kurzzeitig zum Einsatz kommen und damit unwirtschaftlich werden.

4. Für überschüssigen Solarstrom gibt es derzeit keine Speicher. Solarstrom kann folglich nicht in Nachtstrom umgewandelt werden. Wegen des Ausstiegs aus der Kernenergie muss die Stromversorgung bei bedecktem Himmel und während der Nacht aus konventionellen Kraftwerken im Ausland erfolgen. Diese verbrennen fossile Brennstoffe: Steinkohle, Braunkohle, Erdöl und Erdgas.

5. Die «Energiewende» fördert die Emission grosser Mengen von Kohlenstoffdioxid und Methan. Die dadurch verursachte Klimaveränderung ist dramatisch und bedroht die Lebensgrundlagen vieler Menschen. In polaren und vergletscherten alpinen Gebieten schmilzt das Eis, der Meeresspiegel steigt, die Meere werden saurer und wärmer, Hitze und Überschwemmungskatastrophen nehmen zu. Das gefährdet die alpinen Gebiete ebenso wie niedrig liegende Gebiete und Küstenländer.

6. Die «Energiewende» will kommenden Generationen die Kernenergie verbieten. Diese Option zu verschliessen ist kurzsichtig. Es ist völlig verkehrt, unsere bestens funktionierenden, von höchst qualifiziertem und zuverlässigem Betriebspersonal geführten Kernkraftwerke vorzeitig abzustellen und dafür Strom aus Kernenergie und Kohle zu importieren.

7. Schwach und mittelstark radioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken, Industrie, Forschung und Medizin werden schon in verschiedenen Ländern seit längerer Zeit endgelagert. Das erste Endlager für hochradioaktive Abfälle ist in Finnland in fortgeschrittenem Bauzustand. Es wird 2022 in Betrieb genommen. Was Finnland kann, das kann die Schweiz auch – wenn wir nur endlich wollen!

Der Verein Kettenreaktion fordert deshalb, dass die Kernenergie weiterhin eine tragende Stütze der Schweizer Stromversorgung bleibt. Er fordert weiter, dass die Subventionierung der neuen Erneuerbaren Energien rückgängig gemacht und die Ausland-Abhängigkeit reduziert wird. Schliesslich fordert er, dass das Schweizer Volk über eine Energiewende mit und ohne Kernenergieausstieg abstimmen kann.

Die Verfasser dieses Manifests:

Dr. Hans-Rudolf Lutz, Lostorf, Präsident; dipl.Ing.ETHZ,MBA Hans Achermann, Mollis, Vorstandsmitglied; Dr. Heinz Albers, Zürich, Ehrenmitglied; Dr. Hans Fuchs, Gelterkinden, Mitglied

Quelle: www.kettenreaktion.ch

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