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Schwyzer Volksblatt, Freitag 14.12.2018 / 6. Jahrgang

Breit abgestütztes Komitee gegen Einheitskrankenkasse

Von - 08.08.2014

Breit abgestütztes Komitee gegen Einheitskrankenkasse

Unter der Federführung der bürgerlichen Parlamentarier/innen NR Petra Gössi, SR Alex Kuprecht, SR Peter Föhn, NR Pirmin Schwander und NR Alois Gmür hat sich ein breit abgestütztes Komitee gegen die Einheitskrankenkasse formiert. Den Gegnern der Initiative ist es ein Anliegen das Stimmvolk vor falschen Erwartungen hinsichtlich Kosteneinsparungen zu warnen und auf die enorme Gefahr von Qualitäts- und Leistungseinbussen (Zweiklassen-Medizin) aufmerksam zu machen.

Zur Initiative

Zentrales Anliegen der Initiative ist es, den laut Initianten herrschenden „Pseudowettbewerb“ für die Grundversorgung (Nur der Obligatorische Teil, ohne Zusatzversicherungen) zu eliminieren und damit die Kostensteigerungen der Krankenkassenprämien zu stoppen. Andererseits erwartet man Einsparungen aufgrund wegfallender Kosten für Werbung und Abwerbung. Das ist aber Augenwischerei , denn die Kostensteigerungen haben ganz andere Ursachen: Zum einen wirkt die alternde Gesellschaft kostentreibend, weil rund 80% der Kosten in den letzten beiden Lebensjahren anfallen und diese Bevölkerungsgruppe immer grösser wird. Zum anderen wird von Patienten immer mehr Leistung in qualitativer, als auch quantitativer Hinsicht gefordert. Das kostet!

Kostensteigerungen, nicht Kosteneinsparungen

Bei Verwaltungskosten (Werbung, Personal) von lediglich 5% des Prämienaufkommens darf man mit sehr gutem Gewissen von einer äusserst schlanken Verwaltung sprechen. Die von den Initianten oft als Apfel-Birnen-Vergleich herangezogene SUVA benötigt übrigens mehr als 8% ihrer Mittel, sprich 60% mehr Geld für die Verwaltung. Die oft zitierten Werbekosten der privaten Krankenkassen müssen überdies aufgeteilt werden auf Werbung für die Grundversicherung und Werbung für Zusatzversicherungen, welche bei dieser Abstimmung nicht zur Debatte stehen. Und die Personalkosten andererseits werden auch bei einer Einheitskrankenkasse nicht wegfallen.

Nein zur Initiative!

Geschätzte StimmbürgerInnen, mit dieser Initiative wird Ihnen Sand in die Augen gestreut! Die einzig absehbaren Folgen bei einer Annahme dieser Vorlage sind unweigerliche Kostensteigerungen und schleichende Leistungseinbussen, weil der Wettbewerb ausgeschaltet wird. Den Kostensteigerungen wird man - sicher wie das Amen in der Kirche - mit Qualitäts- und Leistungsabbau begegnen. Als Prämienzahler und Patient verlieren Sie doppelt! Sagen auch Sie entschieden NEIN zu dieser Mogelpackung mit falschen Versprechungen, mögen die Sirenenklänge noch so betörend sein!

Komitee

Ko-Präsidium: NR Petra Gössi, SR Alex Kuprecht, SR Peter Föhn, NR Pirmin Schwander, NR Alois Gmür

Komitee:

KR Adrian Föhn, Rickenbach

KR Christian Bähler, Merlischachen

KR Urs Birchler, Einsiedeln

KR Othmar Bühler, Siebnen

KR René Bünter, Lachen

KR Walter Duss, Bäch

KR Thomas Hänggi, Schindellegi

KR Eva Isenschmid-Tschümperlin, Küssnacht

KR Christian Kälin, Trachslau

Parteisekretär Flavio Kälin, Rickenbach

KR Doris Kälin, Einsiedeln

KR Gabriela Keller, Galgenen

KR Joseph Landolt, Einsiedeln

KR Werner Landtwing, Brunnen

Parteisekretär Roland Lutz, Einsiedeln

RR Kaspar Michel, Schwyz

KR Sibylle Ochsner, Galgenen

KR Hanspeter Rast, Reichenburg

RR André Rüegsegger, Brunnen

KR Xaver Schuler, Schwyz

KR Bruno Sigrist, Schindellegi

RR Petra Steimen, Wollerau

KR Peter Steinegger, Schwyz

KR Daniel Steiner, Brunnen

KR Irene Thalmann, Wilen

KR Dominik Zehnder, Bäch

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