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Schwyzer Volksblatt, Montag 17.12.2018 / 6. Jahrgang

Umfahrungsstrassen entlasten Lachen vom Durchgangsverkehr - Kernentlastung Lachen für 33.5 Mio. Franken

Von - 06.02.2014

Umfahrungsstrassen entlasten Lachen vom Durchgangsverkehr - Kernentlastung Lachen für 33.5 Mio. Franken

Das Dorfzentrum Lachen soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Mit einem Gesamtaufwand von 33.5 Mio. Franken wollen der Kanton und die Gemeinde Lachen gemeinsam ein Umfahrungsprojekt realisieren. Baubeginn soll im Jahr 2015 sein. Der Regierungsrat hat dem Kantonsrat einen entsprechenden Verpflichtungskredit unterbreitet. Heute strömen pro Tag über 12’000 Fahrzeuge durch den Dorfkern von Lachen. In den engen und teilweise unübersichtlichen Strassen leidet dadurch nicht nur der Verkehrsfluss, sondern auch die Sicherheit der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Kanton und Gemeinde Lachen wollen deshalb gemeinsam das Projekt Kernentlastung Lachen realisieren. Das Umfahrungsprojekt besteht aus verschiedenen Elementen: einem Ast West (Bauherrschaft Kanton Schwyz), einem Ast Ost und der Erneuerung des Bahnhofplatzes (Bauherrschaft Gemeinde Lachen) sowie dem Abbruch des bestehenden Bahnhofgebäudes und anschliessendem Neubau (Bauherrschaft SBB).

Verschiedene Elemente zur Entlastung

Im Westen beginnt die Kernentlastung beim neu zu erstellenden Kreisel Seehof auf der kantonseigenen Zürcherstrasse im Bereich des Seewasserwerks Lachen. Vom Kreisel Seehof wird die neue Entlastungsstrasse direkt zur Bahnlinie und danach parallel dazu bis zum bestehenden Kreisel Rütli geführt. Dieser 985 Meter lange Ast West ist ein Kantonsprojekt und verläuft teilweise über bereits vorhandene Strassenzüge. Mit verschiedenen Massnahmen wird beim Bahnhofareal die optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr gewährleistet. Der Ast Ost wird von der Gemeinde Lachen realisiert und umfasst auf einer Länge von 680 Metern die Strassenverbindung vom Kreisel Rütli bis zum Anschluss St.Gallerstrasse. Neu gestaltet wird auch der Bahnhofplatz. Die Bushaltestellen und eine neue Park-und-Ride-Anlage werden so gestaltet, dass der Bahnhofplatz vorwiegend Fussgängern und Velofahrern zur Verfügung steht. Die SBB haben das bestehende Bahnhofgebäude bereits abgebrochen und sind momentan an der Realisierung des Neubaus.

Namhafte Bundesbeiträge zu erwarten

Der Regierungsrat legt dem Kantonsrat einen Verpflichtungskredit in Höhe von 33.5 Mio. Franken für die Kernentlastung Lachen vor. 53% davon, das entspricht rund 15.2 Mio. Franken, übernimmt gemäss dem zwischen Kanton und Gemeinde vereinbarten Kostenteiler die Gemeinde Lachen. Aus den Agglo-Obersee-Projekten können namhafte Bundesbeiträge an die Kernentlastung Lachen erwartet werden. Der Bund hat einen Beitrag von 40% an die Gesamtkosten der Kernentlastung Lachen in Aussicht gestellt. Dadurch würde sich der Nettobetrag des Kantons auf gut 11 Mio. Franken reduzieren.

Baubeginn im Jahr 2015 geplant

Wenn der Verpflichtungskredit für die Kernentlastung Lachen genehmigt wird, kann mit den Bauarbeiten im Frühjahr 2015 begonnen werden. Nach einer geplanten Bauzeit von drei Jahren könnte das Bauwerk im Frühjahr oder Sommer 2018 in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme der neuen Entlastungsstrassen würde die Gemeinde Lachen im Dorfzentrum mit flankierenden Massnahmen sicherstellen, dass der Durchgangsverkehr tatsächlich auf die Entlastungsstrasse umgeleitet und damit vom Dorfzentrum ferngehalten wird.

Quelle: www.sz.ch

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