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Schwyzer Volksblatt, Montag 17.12.2018 / 6. Jahrgang

Kein Ausbau der staatlichen Jugendarbeit - SVP March will kein “Fass ohne Boden”

Von - 15.01.2014

Kein Ausbau der staatlichen Jugendarbeit - SVP March will kein “Fass ohne Boden”

Am 9. Februar 2014 kommt die zweite Projektphase 2014-2017 der staatlichen Jugendarbeit in der March zur Abstimmung. Die SVP March beschloss an ihrer letzten Parteiversammlung eine Kürzung um 130’000 Franken. Damit sollten die Ausgaben auf dem gleichen Niveau wie in der ersten dreijährigen Projektphase belassen werden. Die Bezirksversammlung lehnte jedoch einen entsprechenden Kürzungsantrag ab. Deshalb hat der Vorstand der SVP March die Ausgangslage neu überprüft. Die abstrusen und herablassenden Voten an der Bezirksversammlung gegen die Kürzung geben jetzt zu massivem Gegensteuer Anlass. Die SVP March empfiehlt dringend, den Verpflichtungskredit über 748’000 Franken abzulehnen.

Masslosigkeit schadet

Was sonst als gut-schweizerische Tugend gilt, muss auch für die staatliche Jugendarbeit gelten. Masslosigkeit schadet. Die neuen Aufgaben tönen verlockend, Sommerprojekt und Mädchenwoche. Doch es muss und darf nicht alles mit Steuergeldern ermöglicht werden. Bereits einmal zogen die Märchler Stimmberechtigten die rote Karte im 2008. Schon damals drohte die staatliche Jugendarbeit ein Fass ohne Boden zu werden. Danach wurde im 2011 auf Druck der SVP ein redimensioniertes und vernünftigeres Projekt an der Urne angenommen. Jugendarbeit ist zu einer staatlichen Aufgabe geworden. Die SVP March anerkennt, dass der Bezirk diese Aufgabe regional für die Märchler Gemeinden löst. Doch eine Aufstockung um über 20% bereits kurz nach der Einführung kann unter keine Umständen toleriert werden. Die SVP March erwartet, dass die bestehenden Projekte überprüft, gekürzt und eventuell ganz weggelassen werden, z.B. „Jugend im Verein“, bevor viel Neues angepackt wird. Im Weiteren wird den Jugendlichen auch etwas zugetraut. Sie sind auf dem Weg zur Selbständigkeit. Und es muss Grenzen geben, wie sie in der Familie, Schule, Arbeitswelt und in der Freizeit auch gelten. In Anbetracht des sehr angespannten Finanzhaushaltes kann dem Ausbau der staatlichen Jugendarbeit nicht zugestimmt werden. Nochmals so ein Voranschlag wie im 2014 und das Eigenkapital des Bezirks wäre weg. In spätestens drei Jahren würde dann die Schuldenwirtschaft beginnen. Die SVP March warnt einmal mehr eindringlich, das Wünschbare vom Notwendigen zu trennen. Mit einem Nein zur staatlichen Jugendarbeit am 9. Februar 2014 wird der Bezirksrat gezwungen, das Jugendprojekt zu überdenken und neu zu verhandeln.

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