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Schwyzer Volksblatt, Mittwoch 16.10.2019 / 7. Jahrgang

Neues Stationierungskonzept der Armee - Keine grossen Auswirkungen auf den Kanton Schwyz

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Neues Stationierungskonzept der Armee - Keine grossen Auswirkungen auf den Kanton Schwyz

Heute wurde der Entwurf des neuen Stationierungskonzepts der Schweizer Armee bekanntgemacht. Dieses sieht vor, dass die Armee künftig auf einen Drittel der Immobilien verzichten muss. Für den Kanton Schwyz ergeben sich gegenüber der aktuellen Situation keine grossen Veränderungen und Konsequenzen aus dem Stationierungskonzept.

Militärspital Einsiedeln bleibt bestehen

Im Rahmen der finanz- und sicherheitspolitischen Vorgaben und der damit verbundenen Weiterentwicklung der Armee muss das Stationierungskonzept angepasst werden. Nun liegt der entsprechende Entwurf vor. Aufgrund einer ersten Würdigung desselben kann Folgendes festgehalten werden:

Das Sicherheitsdepartement nimmt erfreut zur Kenntnis, dass das Militärspital Einsiedeln als einziges militärisches Spital in der Schweiz bestehen bleiben und weiter ausgebaut werden soll.

Der Standort Wintersried in Schwyz soll zu grossen Teilen dem Kanton zur Wirtschaftsförderung überlassen werden. Erhalten will die Armee aber die Tankstelle sowie gewisse Abstellflächen. Die bisher im Wintersried stationierte Mobile Territorialpolizei soll an den bisherigen Standort der Militärischen Sicherheit in Arth-Goldau umziehen und personell leicht ausgebaut werden.

Der Schiessplatz Rothenthurm soll bestehen bleiben und in seinem bisherigen Umfang genutzt werden.

Auch die Retablierungsstelle Schwyz soll weiterhin Leistungen zu Gunsten der Truppe und der im Kanton Schwyz wohnhaften Angehörigen der Armee erbringen.

Einige kleine, schon bisher nicht mehr benutzte Schiessplätze sollen aufgegeben werden.

Die Armee beabsichtigt, im Kanton Schwyz weiterhin Wiederholungskurse durchzuführen und dabei die Truppenunterkünfte in Brunnen, Küssnacht, Pfäffikon, Sattel und Schwyz zu benutzen.

Erfreulicherweise sollen im Kanton Schwyz insgesamt keine Arbeitsplätze abgebaut werden.

Die Kantone können nun bis Ende Januar 2014 zum vorläufigen Stationierungskonzept Stellung nehmen. Danach wird das Konzept vom VBS mit den Kantonen bereinigt. Die definitive Fassung wird der Bundesrat zusammen mit der Botschaft zur Änderung der Rechtsgrundlagen für die WEA behandeln. Die Umsetzung des Konzepts wird sich alsdann auf mehrere Jahre erstrecken.

Quelle: www.sz.ch

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2013-11-27
Schwyzer Volksblatt