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Schwyzer Volksblatt, Samstag 15.12.2018 / 6. Jahrgang

Wollerauer SVP befürwortet alle Sachvorlagen der kommenden Gemeindeversammlung und nominiert einen Bezirksratskandidaten

Von - 23.11.2013

Wollerauer SVP befürwortet alle Sachvorlagen der kommenden Gemeindeversammlung und nominiert einen Bezirksratskandidaten

Mit der druckfrischen Broschüre, die zur Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2013 in den Haushalten erschienen ist, traf sich die Wollerauer SVP letzte Woche zahlreich zum Informationsaustausch über den Voranschlag für das Jahr 2014 und zu zwei weiteren Sachgeschäften.

Voranschlag wird angenommen

Der Bericht zur Hochrechnung 2013, zum Voranschlag 2014 und Finanzplan bis hin zum Jahr 2017 wird sinngemäss von unserem Säckelmeister Alfred Böni vorgestellt. Gegenüber stagnierender Steuereinnahmen stehen auf der Kostenseite keine nennenswerten Abweichungen. Der verkraftbare Aufwandüberschuss 2014 von Fr. 683‘900 erlaubt es zusammen mit den vorhandenen liquiden Mitteln und einer soliden Finanzlage den Steuerfuss von 60% einer Einheit auf attraktivem Niveau beizubehalten. Lobenswert erscheint, dass sich der Gemeinderat zum Ziel setzt, die Kostenentwicklung unter Gewährleistung der Aufgabenerfüllung unter Kontrolle zu halten. Der vorliegende Voranschlag wird durch die Anwesenden mit der Ja-Parole einstimmig zur Annahme empfohlen.

Weiter befasst sich die Versammlung mit der „Teilrevision Ortsplanung“. Dieses Sachgeschäft wird von Gemeinderat Werner Imlig vorgetragen. Beim Vorschlag geht es darum, die Gefahrenzonen auf der Karte genau zu definieren und im Zonenplan einzutragen, das Baureglement und die einzelnen Zonenabgrenzungen auf Parzellengrenzen anzupassen und die Gewässerräume festzulegen. Ebenso betrifft die Revision die Festlegung und Erweiterung der Bauzone für preiswerten Wohnungsbau und einer öffentlichen Zone beim Alterszentrum Turm-Matt. Die Parolenfassung fällt unter einigen Enthaltungen mit einem Ja aus.

Preiswertes Wohnen in Wollerau

Als Mitglied der Arbeitsgruppe „Preiswertes Wohnen in Wollerau“ stellt Markus Feusi das entsprechende Sachgeschäft vor. Darin geht es um die Zuteilung eines geeigneten Grundstückes durch die Gemeinde im Baurecht, das zu einem jährlich reduzierten Zins von Fr. 10‘000 nach Bezug von Dreiviertel der Wohnungen, während den ersten zwanzig Jahren und anschliessend zu Fr. 250‘000 pro Jahr während sechsundsechzig Jahren zur Verfügung gestellt wird. Die Parzelle L Nr. 818 am Fritschweg, von der ein Teil bereits als Wohnzone W2 eingeteilt ist, könnte durch Erweiterung der Bauzone und Umzonung den Voraussetzungen für den Bau „Preiswertes Wohnen“ geschaffen werden. Wichtig erscheint bei dem Thema, dass die Finanzierung der Anlagekosten von total Fr. 28 Mio. nicht durch die Gemeinde, sondern durch die Beschaffung der kürzlich gegründeten Genossenschaft geschieht. Unter diesem Gesichtspunkt fasst die Versammlung mit wenigen Enthaltungen ebenfalls die Ja-Parole.

Wahlen des Bezirksrats Höfe

Als letztes behandelt die Versammlung die anstehenden Wahlen des Bezirksrats Höfe am 15. Mai 2014. Dafür stellt sich das jetzige Rechnungsprüfungs-Kommissionsmitglied Stefan Helfenstein als Kandidat zur Verfügung. Als Dienstleistungsunternehmer im Bereich Brandschutz, Schlüssel -, Schloss- und Liegenschaftenservice eignet er sich bestens für das entsprechende Ressort. Helfenstein wird einstimmig und mit grossem Applaus zur Kandidatur nominiert.

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