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Schwyzer Volksblatt, Freitag 14.12.2018 / 6. Jahrgang

Voranschlag 2014 - Gemeinde Feusisberg

Von - 09.10.2013

Voranschlag 2014 - Gemeinde Feusisberg

Der Gemeindeversammlung wird bei einem aus dem Voranschlag resultierenden Aufwandüberschuss von rund Fr. 4 Mio. ein gleichbleibender Steuerfuss von 70 % beantragt. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Feusisberg erhalten in der zweiten Hälfte November wiederum den Voranschlag für das kommende Jahr. Wie bereits in den vergangenen Jahren soll der Gemeindesteuerfuss 70 % betragen.

2014 einmalige Ausgaben

Dank dem sehr guten Rechnungsergebnis 2012 und dem daraus resultierenden zusätzlichen

Eigenkapital sieht der Gemeinderat die Möglichkeit, im 2014 einmalige Ausgaben zu tätigen, die bei

einer schlechteren Eigenkapitaldeckung nicht möglich wären. So plant er beispielsweise die

Sanierung der Etzelstrasse mit den Losen 5 und 6 an die Hand zu nehmen, damit zu einem späteren

Zeitpunkt eine Sachvorlage der Stimmbürgerschaft unterbreitet werden kann (Fr. 205'000.--), sowie

Dorfeingangstafeln mit Informationen für die Einwohner zu erstellen (Fr. 70'000.--). Weiter soll nun

auch die Möblierung des Erholungsplatzes an der Einsiedlerstrasse 2 für die Bevölkerung beschafft

werden (Fr. 50'000.--). Ebenfalls möchte der Gemeinderat die Pendenz Gemeindebibliothek im

nächsten Jahr in Angriff nehmen. Für die Ausarbeitung der entsprechenden Sachvorlage stellt er im

Voranschlag Fr. 66'000.-- ein.

Gute Eigenkapitalbasis nutzen

Der Gemeinderat will das Angebot der Primarschule weiterhin auf einem hohen Niveau halten. Dem

Auftrag des Kantons nach einem IT-Angebot in den Klassen möchte er mit einer iPad Lösung

nachkommen. Das sehr beliebte Angebot der Tagesstrukturen braucht weitere Infrastruktur um die

Kinder optimal zu betreuen.

Um das Dienstleistungsangebot für die Einwohnerinnen und Einwohner hoch zu halten, soll die

Homepage der Gemeinde Feusisberg überarbeitet und benutzerfreundlicher gestaltet werden. Die

Einführung eines elektronischen Ablagesystems soll die Effizienz in der Verwaltung noch weiter

verbessern. Eine 50 % Stelle für den Bereich Umwelt soll neu geschaffen werden, um erweiterten

Anforderungen und Ansprüchen gerecht zu werden.

Ebenfalls möchte der Gemeinderat die gute Eigenkapitalbasis nutzen, um beim Maihofsaal eine

ausserordentliche Abschreibung von Fr. 1 Mio. zu tätigen. Diese ausserordentliche Abschreibung

reduziert das Eigenkapital ohne die Liquidität zu belasten und entlastet zukünftige Rechnungsjahre.

Weil die Steuereinnahmen in der Rechnung 2012 viel höher ausgefallen sind als budgetiert, muss

eine Nachzahlung in den interkantonalen Finanzausgleich von Fr. 2.6 Mio. geleistet werden. Mit den

für 2014 geschätzten Steuereinnahmen ergibt sich dadurch eine Steuerkraftabschöpfung für 2014

von gesamthaft Fr. 6.9 Mio.

Alle diese Punkte sind mitverantwortlich für den verhältnismässig hohen Aufwandüberschuss von Fr.

4 Mio. im 2014. Dieser Mehraufwand würde noch deutlicher ausfallen, hätte man nicht die

Steuereinnahmen aus den Vorjahren von Fr. 1.5 Mio. auf Fr. 4 Mio. erhöht. Diese Erhöhung

entspricht in etwa den Durchschnittserträgen in den vergangen Jahren.

Für das Jahr 2014 sind Nettoinvestitionen von Fr. 3'610'000.-- vorgesehen. Bei diesen Investitionen

handelt es sich um die Ausführung von Aufträgen aus vergangenen Abstimmungen wie die Sanierung

der Dorfstrasse Schindellegi und die Parkierungsanlagen in Schindellegi und Feusisberg. Ebenfalls und

der Vollständigkeit halber bereits berücksichtigt ist die Sanierung der Riedstrasse in Feusisberg,

obwohl der Ausgang der Abstimmung vom 24. November 2013 noch nicht fest steht.

Im aktuellen Finanzplan sind die bereits planbaren Investitionen, aber auch künftige Einnahmen und

Ausgaben berücksichtigt. Dank der guten Eigenkapitalsituation sind die daraus resultierenden

Rechnungsfehlbeträge auf mittlere Sicht gut verkraftbar. Damit kann aus heutiger Warte ein stabiler

Steuerfuss von 70 % weiterhin sichergestellt werden

Quelle: www.feusisberg.ch

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