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Schwyzer Volksblatt, Sonntag 16.12.2018 / 6. Jahrgang

112 Mio. Franken für die Spitalversorgung der Jahre 2014 und 2015 - Kanton zahlt mehr als die Hälfte an die Kosten der stationären Behandlungen

Von - 24.09.2013

112 Mio. Franken für die Spitalversorgung der Jahre 2014 und 2015 - Kanton zahlt mehr als die Hälfte an die Kosten der stationären Behandlungen

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Globalkredit von 112 Mio. Franken für die Spitäler Schwyz, Einsiedeln und Lachen sowie die Aeskulap-Klinik in Brunnen für die beiden Jahre 2014 und 2015. Der Kantonsanteil steigt um 2 Mio. Franken. Die Schwyzer Spitalliste definiert die Spitäler Schwyz, Einsiedeln und Lachen sowie die Aeskulap-Klinik als Spezialklinik für Komplementärmedizin als Leistungserbringer für die Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Schwyz. Der Leistungsauftrag, den der Kanton mit diesen Spitälern für jeweils zwei Jahre abschliesst, legt die Leistungen fest, welche diese Spitäler erbringen müssen.

Der Kantonsanteil steigt weiter an

Der neue Leistungsauftrag 2014-2015, den der Regierungsrat dem Kantonsrat zur Genehmigung vorlegt, rechnet für die beiden Jahre mit Gesamtkosten von 112 Mio. Franken. Auf das Jahr 2014 entfallen 55.5 Mio. Franken, auf das Folgejahr 56.5 Mio. Franken. Gegenüber dem budgetierten Globalkredit 2012-2013 rechnet der Leistungsauftrag 2014-2015 mit einer Zunahme von 2 Mio. Franken. Diese Steigerung ist vor allem durch den steigenden Kantonsanteil bei den stationären Behandlungskosten begründet. Die Beteiligung wächst von heute 51 Prozent jährlich um ein Prozent bis auf 55 Prozent im Jahr 2017. Dieser Prozentsatz wird vom nationalen Krankenversicherungsgesetz vorgeschrieben.

Diskussion um Investitionsbeiträge

Die geltende Spitalfinanzierung schreibt vor, dass die Investitionen der Spitäler über den Normpreis abgegolten werden, wofür rund 10 Prozent des Normpreises vorgesehen sind. Zusätzliche Investitionsbeiträge durch den Kanton werden nicht ausgerichtet. Es ist die Aufgabe der Spitäler, mit den Versicherern einen ausreichend hohen Normpreis auszuhandeln, der auch die Anlagenutzungskosten abdeckt.

Quelle: www.sz.ch

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