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Schwyzer Volksblatt, Freitag 23.08.2019 / 7. Jahrgang

Mobilität in der Schweiz - Zahlen und Fakten in einem aktuellen statistischen Übersichtswerk

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Mobilität in der Schweiz - Zahlen und Fakten in einem aktuellen statistischen Übersichtswerk

Wie viele Kilometer legen die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz täglich zurück? Ist der Güterverkehr auf Schweizer Strassen «hausgemacht» oder vor allem eine Folge des Warenaustauschs innerhalb der EU? Wie viel kostet der Verkehr, und wer bezahlt was? Welche Verkehrsteilnehmer sind besonders häufig von Unfällen betroffen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet die soeben erschienene Überblickspublikation «Mobilität und Verkehr 2013» des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Breite Palette von Verkehrsdaten

Ein leistungsfähiges Verkehrssystem ist für das Funktionieren der Wirtschaft und die Befriedigung persönlicher Mobilitätsbedürfnisse von grosser Bedeutung. Zugleich verursacht der Verkehr aber auch Umweltbelastungen, Unfälle und Kosten. Entsprechend kontrovers werden Verkehrsthemen in Politik und Gesellschaft diskutiert. Um solche Diskussionen auf eine sachliche Basis zu stellen, erhebt der Bund eine breite Palette von Verkehrsdaten. Auf ihrer Grundlage werden laufend themenspezifische Veröffentlichungen erstellt. Damit die Nutzerinnen und Nutzer die zentralen Daten aller verkehrsrelevanten Themen leicht auffinden und in Beziehung setzen können, publiziert das BFS zudem alle drei Jahre eine verkehrsstatistische Überblickspublikation: den Synthesebericht «Mobilität und Verkehr». Dessen aktualisierte und überarbeite Auflage 2013 kann ab sofort beim BFS bestellt werden.

Personenverkehr auf der Schiene: plus 53 Prozent in 11 Jahren

Der neue Synthesebericht zeigt, dass der Verkehr in der Schweiz in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Im Personenverkehr sind die Verkehrsleistungen auf der Strasse zwischen 2000 und 2011 um 14 Prozent und auf der Schiene um 53 Prozent angewachsen. Gleichzeitig steigerte sich die Anzahl Flugpassagiere im Linien- und Charterverkehr um 24 Prozent. Auch im Güterverkehr sind markante Zunahmen zu verzeichnen: Schiene und Strasse zusammengenommen stiegen die Transportleistungen im genannten Zeitraum um 17 Prozent.

38 Prozent der CO2-Emissionen durch den Verkehr

Ein spezielles Augenmerk richtet der neue Synthesebericht auf das Verkehrsverhalten der Bevölkerung: Durchschnittlich fast 37 Kilometer legte 2010 jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Schweiz täglich im Inland zurück. Davon dienten 40 Prozent dem Freizeitverkehr und 24 Prozent dem Arbeitsverkehr. Rund zwei Drittel der Tagesdistanz werden mit dem Auto zurückgelegt, ein Viertel geht auf das Konto des öffentlichen Verkehrs (Bahn, Postauto, Bus, Tram) und etwas weniger als ein Zehntel auf das des Langsamverkehrs (zu Fuss und Velo).

Zu den Kehrseiten der Mobilität gehören Umweltbelastungen und Verkehrsunfälle. Beispielsweise war der Verkehr 2011 für 38 Prozent der Schweizer CO2-Emissionen verantwortlich. 2012 verloren im Strassenverkehr 339 und im Schienenverkehr 28 Menschen ihr Leben, insgesamt über 22'000 wurden verletzt. Die Verkehrsausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden betrugen 2010 insgesamt 16,6 Milliarden Franken.

Quelle: www.admin.ch

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2013-08-21
Schwyzer Volksblatt