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Schwyzer Volksblatt, Dienstag 18.06.2019 / 7. Jahrgang

Abstimmungen vom 9. Juni: Reglement zur offenen Jugendarbeit in Einsiedeln

Von - 22.05.2013

Abstimmungen vom 9. Juni: Reglement zur offenen Jugendarbeit in Einsiedeln

Mit der offenen Jugendarbeit möchten die Initianten einmal mehr dem Staat die Kompetenzen der Erziehung abschieben und somit die Eltern aus der Verantwortung nehmen. Die Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen ist Sache der Eltern und soll es auch bleiben.

Wehret den Anfängen! NEIN zur offenen Jugendarbeit und somit NEIN zur Verstaatlichung der Jugend!

Mit der offenen Jugendarbeit möchten die Initianten einmal mehr dem Staat die Kompetenzen der Erziehung abschieben und somit die Eltern aus der Verantwortung nehmen. Die Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen ist Sache der Eltern und soll es auch bleiben.

Aktive Jugendarbeit wird in unserem Bezirk bereits seit Jahren praktiziert. Dies durch die beste und präventivste Form der Jugendarbeit, nämlich durch die über 140 Vereine in Einsiedeln, beziehungs-weise unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche ehrenamtliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit Jugendlichen übernehmen. Weshalb sollte der Bezirk Einsiedeln nun einen teuer bezahlten Jugendarbeiter einstellen? Der Staat unterminiert somit seine eigenen Bürgerinnen und Bürger. Vereine setzen auf gesellschaftlich sehr wichtige Fundamente. So beispielsweise auf den Dialog zwischen den Generationen. Wo sonst treffen so viele Personen aus verschiedenen Altersstufen aufeinander als in einem Verein? Somit können drohende Konflikte und Probleme bereits zu Beginn im Keim erstickt werden. Ganz im Gegenteil zur offenen Ju-gendarbeit. Diese wird keine Probleme lösen können! Es ist blauäugig zu glauben, dass die offene Jugendarbeit genau diejenigen Jugendlichen ansprechen wird, welche laut den Initianten auf die richtige Bahn zurückgeholt werden müssen. Offensichtlich werden von den linken Kreisen alle Jugendlichen in denselben Topf geworfen. Oder haben Sie von den Initianten schon einmal eine Differenzierung gehört? Die Jugendlichen sollen durch dieses über alles erhabene Projekt lernen können, Verantwortung zu übernehmen. Jeder Jugendliche, welcher Verantwortung übernehmen möchte, bekommt heute schon die Möglichkeit dazu. Hier sind Eigeninitiative und vor allem Eigenverantwortung von jedem einzelnen gefragt. Es muss doch nicht immer alles vom Staat vorgekaut, beziehungsweise auf dem Silbertablett serviert werden. Zumal die leere Bezirkskasse wohl eher für ein Holz- denn für ein Silbertablett zur Verfügung steht. Laut den Initianten bestehen vor allem für die 16- bis 20- jährigen, welche prädestiniert dazu wären Verantwortung zu übernehmen, keine Freizeitangebote. Bei diesen Jugendlichen sei laut einer vom Bezirk in Auftrag gegebenen Umfrage bei der Firma, welche die Stelle des Jugendarbeiters besetzen dürfte, ein sehr grosses Bedürfnis für die offene Jugendarbeit vorhanden. Dies ist eine reine Behauptung und ent-spricht in keiner Weise der Realität. Fakt ist, dass von insgesamt 595 Befragten Personen zwischen 11 und 18 Jahren nur gerade 3% in diese Alterskategorie fallen. Wie soll somit ein reales Bedürfnis daraus abgeleitet werden können?

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