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Schwyzer Volksblatt, Donnerstag 23.05.2019 / 7. Jahrgang

Warum ein neues Schulhaus? SVP March analysiert Bezirksrechnung 2012

Von - 22.04.2013

Warum ein neues Schulhaus? SVP March analysiert Bezirksrechnung 2012

Die SVP March hat sich am 15. April 2013 im Restaurant Pöstli in Vorderthal zur Behandlung der Geschäfte der Bezirksversammlung vom 23. April 2012 getroffen. Alle Vorlagen werden zur Genehmigung einstimmig empfohlen. Zu langen Diskussionen Anlass gaben aber die Absichten des Bezirksrats, ein neues Oberstufen-Schulhaus zu bauen.

Sparsamer Umgang mit den Steuergeldern

rfreut nimmt die SVP March vom sparsamen Umgang mit den Steuergeldern Kenntnis. Wurde mit einem Verlust von fast 6.4 Millionen Franken gerechnet, schliesst das Rechnungs-jahr 2012 jetzt mit einem Minus von 1.5 Millionen Franken ab. Neben der guten Budgetdisziplin darf nicht übersehen werden, dass Projekte verschoben wurden und dadurch auch weniger Abschreibungen entstehen. In den Folgejahren kann sich dieser Umstand umso stärker bemerkbar machen. Weiter nicht zufrieden ist die Volkspartei mit der Entwicklung in der Schulverwaltung. Der „administrative Wasserkopf“ hat seinen Preis: Die Sekretariatsausgaben wachsen massiv von rund 67‘000 Franken im 2011 auf neu 117‘000.- im 2012. Und dies neben den bereits eingestellten 718‘800 Franken Besoldungen in der Schulverwaltung. Es sind hauptsächlich zwei Gründe, weshalb sich die SVP March an dieser Entwicklung stört. Erstens, sollen die Bildungsausgaben für die Bildung eingesetzt werden, nicht immer mehr für die Bürokratie. Zweitens beansprucht das Ressort Bildung bereits 56.6% der Bruttoausgaben in der laufenden Rechnung 2012; ist also der grösste Ausgabenposten. Bildung sei der einzige, wertvolle Rohstoff der Schweiz; aber nicht um jeden Preis.

Beni Diethelm geehrt

Beni Diethelm ist Gründungsmitglied der SVP March. Die zweijährigen intensiven Vorarbeiten 2004 und 2005 mit den Märchler SVP-Ortsparteien sowie der intensive Aufbau der Bezirkspartei ab 2006 sind ganz wesentlich auf seinen Tatendrang zurückzuführen. Als Rechnungsprüfer amtete er im Bezirk von 2006 bis 2012, davon die letzten vier Jahre als RPK-Präsident. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt er von Präsident René Bünter die neue siebenbändige Schwyzer Geschichte und eine Pfeffermühle geschenkt: Wissen und Würze, ganz nach dem Gusto von Beni Diethelm.

Neubau versus Um-und Ausbau

Kantonsratspräsident Elmar Schwyter referierte im Anschluss an die Parteiversammlung über den momentanen Planungsstand für ein neues Schulhaus in der Breiten in Altendorf. Der grosszügig ausgewiesene Schulraumbedarf, die Durchquerung einer öffentlichen Zone mit der bestehenden Industriezone, das bedenkenlose Zubauen von wertvollem Kulturland, die vielen offenen Fragen zur Erschliessung und zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie die voraussichtlich sehr hohen Kosten eines Neubaus liessen am Schluss der Diskussion keinen Zweifel offen. Die SVP March steht dem Ansinnen in der Breiten sehr kritisch gegenüber. Warum ein neues Schulhaus? Können die Ansprüche am bisherigen Standort in Lachen am See mit einem Um- und Ausbau befriedigt werden? Sollten mögliche Veränderungen in Lachen wie etwa beim 36er-Schulhaus, der alten Turnhalle und der Seefeldturnhallen in die weiteren Überlegungen miteinbezogen werden? Die Volkspartei hat aktuell den Eindruck, dass noch nicht alle Möglichkeiten in den Verhandlungen ausgeschöpft wurden. Bevor wichtige Grundsatzentscheide getroffen würden, sollten die zuständigen Behörden deshalb nochmals über die Bücher gehen.

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