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Schwyzer Volksblatt, Sonntag 22.09.2019 / 7. Jahrgang

Staatsrechnung 2012 des Kantons Schwyz

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Staatsrechnung 2012 des Kantons Schwyz

Der Regierungsrat hat die Staatsrechnung 2012 verabschiedet. Sie schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 94.8 Mio. Franken. Dies ist um 1.9 Mio. Franken bzw. 2% schlechter als budgetiert. Das Eigenkapital sinkt damit auf 419.3 Mio. Franken.

Ergebnis

Bei einem Aufwand von 1.285 Mrd. Franken und einem Ertrag von 1.190 Mrd. Franken schliesst die Staatsrechnung 2012 mit einem Aufwandüberschuss von 94.8 Mio. Franken. Der Kanton Schwyz investierte netto 55.3 Mio. Franken. Das Eigenkapital sinkt um den Aufwandüberschuss auf 419.3 Mio. Franken.

Deutlich weniger Sachaufwand

Die geplanten Ausgaben für den Sachaufwand konnten um 6.6 Mio. Franken unterschritten werden. So mussten beispielsweise über 3 Mio. Franken weniger für den baulichen Unterhalt, für Projekte sowie für EDV-Erneuerungen aufgewendet werden. Dies zeugt von bewusst sparsamem Umfang mit den bewilligten Mitteln. Weitere grosse Abweichungen sind lediglich noch bei den mehrheitlich nicht beeinflussbaren eigenen Beiträgen sowie den erfolgsneutralen durchlaufenden Beiträgen und internen Verrechnungen zu finden. Das hohe Aufwandwachstum bei den eigenen Beiträgen wird hauptsächlich durch gebundene Ausgaben verursacht (Prämienverbilligungen, Ergänzungsleistungen, etc.).

Positive Überraschung bei den Erträgen

Die Schweizerische Nationalbank schüttete entgegen den Befürchtungen einen Gewinn aus. Der Kanton Schwyz profitierte davon mit 12 Mio. Franken Mehrerträgen. Das budgetierte Wachstum an Einkommens- und Vermögenssteuern traf um 56 Mio. Franken nicht ein. In der Steuerprognose wurden einmalige Effekte aus dem Vorjahr zu stark gewichtet, die sich nicht in diesem Ausmass wiederholten. Dieser massive Minderertrag konnte u.a. durch höhere Steuererträge bei den Grundstückgewinnsteuern (plus 27 Mio. Franken), Lotteriegewinnsteuern (plus 19 Mio. Franken) und Nachträgen aus den Vorjahren (plus 8 Mio. Franken) kompensiert werden.

Aufgaben- und Verzichtsplanung

Das Ziel, eine ausgeglichene Laufende Rechnung ausweisen zu können, ist noch nicht erreicht. Der Regierungsrat hat Anfang dieses Jahres einen Aufgaben- und Verzichtsplan initialisiert. Dabei werden sämtliche Aufgaben und Leistungen kritisch geprüft und beurteilt, auf welche verzichtet bzw. welche reduziert werden können. Die Einnahmeseite wird ebenfalls optimiert. Mittels einer Steuergesetz-Teilrevision sollen die Möglichkeiten von Mehrerträgen in Steuerteilbereichen ausgelotet bzw. ausgeschöpft werden.

Quelle: www.sz.ch

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2013-03-22
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